Wahrscheinlichkeit in der 4. Klasse: Welche Maske ist am seltensten?
Hier übst du einfache Wahrscheinlichkeiten in der 4. Klasse – mit einer kurzen, kindgerechten Aufgabe zum Ziehen von Superheldenmasken. Du liest genau, zählst die Masken und entscheidest dann: Welche Farbe wird beim zufälligen Ziehen am seltensten kommen? So lernst du, wie man Chancen vergleicht, ohne komplizierte Rechnungen.
In der Aufgabe liegen in einer Kommode 5 schwarze, 7 gelbe und 8 rote Superheldenmasken. Du sollst die richtige Antwort auswählen. „Zufällig ziehen“ bedeutet: Du schaust nicht hin und greifst einfach eine Maske. Jede einzelne Maske hat dabei die gleiche Chance, gezogen zu werden. Darum ist die Farbe am wenigsten wahrscheinlich, von der es am wenigsten Masken gibt.
Wenn du es genauer begründen willst, gehst du in zwei Schritten vor: Erst zählst du alle Masken zusammen. Dann vergleichst du die Anteile. Insgesamt sind es Masken. Die Wahrscheinlichkeit für eine Farbe ist „Anzahl dieser Farbe“ geteilt durch „Anzahl aller Masken“.
Zum Beispiel gilt für schwarz: . Für gelb wäre es und für rot . Du musst die Brüche nicht unbedingt ausrechnen. Es reicht oft, die Zähler zu vergleichen: 5 ist kleiner als 7 und 8. Also ist schwarz am wenigsten wahrscheinlich.
- Du übst: „Wie vergleiche ich Wahrscheinlichkeiten?“
- Du trainierst: genau lesen, zählen, begründen.
- Du lernst: Weniger Stücke bedeutet kleinere Chance.
- Für Eltern und Lehrkräfte: ideal zum Wiederholen von Anteilen und Brüchen im Sachkontext.
Diese Übung auf Schlaumik.de passt gut, wenn du gerade mit einfachen Wahrscheinlichkeiten startest. Du bekommst sofort Rückmeldung durch die Multiple-Choice-Auswahl und merkst schnell, ob du die Idee verstanden hast: Nicht die Lieblingsfarbe zählt, sondern die Anzahl.
Zugehörige Standards
Lösen Sie mehrstufige Textaufgaben mit ganzen Zahlen und ganzzahligen Antworten unter Verwendung der vier Grundrechenarten. Dies umfasst auch Aufgaben, bei denen Restzahlen interpretiert werden müssen. Stellen Sie diese Aufgaben mithilfe von Gleichungen dar. Ein Buchstabe steht dabei für die unbekannte Größe. Beurteilen Sie die Plausibilität der Antworten. Beurteilen Sie die Plausibilität der Antworten mithilfe von Kopfrechnen und Schätzstrategien einschließlich Rundungen.
Die Schülerinnen und Schüler
- kennen und nutzen Grundbegriffe zur Beschreibung von Zufallsereignissen (sicher, möglich, unmöglich),
- schätzen Chancen für das Eintreten von Ereignissen bei alltäglichen Phänomenen oder einfachen Zufallsexperimenten ein und vergleichen diese datenbasiert (z. B. „ist wahrscheinlicher als“, „hat größere Chancen als“).