Brüche auf dem Zahlenstrahl einordnen (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite lernst du, Brüche auf einem Zahlenstrahl einzuordnen. Der Zahlenstrahl geht von 0 bis 1. Das ist ein ganzer Abschnitt. Du siehst drei Brüche: 1/7, 4/7 und 6/7. Deine Aufgabe ist es, diese Brüche an die richtige Stelle auf dem Zahlenstrahl zu setzen.
So kannst du dir das gut merken: Der Nenner (die Zahl unten) sagt dir, in wie viele gleich große Teile die Strecke von 0 bis 1 eingeteilt ist. Hier ist es 7. Also wird die Strecke in 7 gleiche Schritte gedacht. Der Zähler (die Zahl oben) sagt dir, wie viele dieser Schritte du von 0 aus nach rechts gehst. Bei 1/7 gehst du einen Schritt, bei 4/7 vier Schritte und bei 6/7 sechs Schritte.
Wenn du die Brüche richtig platzierst, trainierst du dein Gefühl für Größen. Du erkennst schneller, welcher Bruch näher bei 0 liegt und welcher näher bei 1. Das hilft dir später auch beim Vergleichen von Brüchen und beim Rechnen mit Brüchen.
- Du ordnest die Brüche 1/7, 4/7 und 6/7 auf dem Zahlenstrahl von 0 bis 1 ein.
- Du wiederholst, was Zähler und Nenner bedeuten.
- Du übst, Brüche der Größe nach zu verstehen: weiter links ist kleiner, weiter rechts ist größer.
- Du arbeitest in kleinen, klaren Schritten und kannst deine Lösung leicht überprüfen.
Für Eltern und Lehrkräfte: Diese Aufgabe eignet sich gut als kurze Übung zwischendurch oder als Einstieg in das Thema „Brüche vergleichen“. Der Zahlenstrahl macht sichtbar, dass Brüche echte Zahlen sind, die einen festen Platz haben. So wird aus einer Rechenregel ein verständliches Bild.
Tipp für dich: Schau zuerst auf den Nenner 7. Dann zähle vom 0-Punkt aus die Schritte bis zur Zahl im Zähler. So findest du schnell die richtige Position für jeden Bruch.
Zugehörige Standards
Erklären, warum ein Bruch a/b gleichwertig zu einem Bruch (n × a)/(n × b) ist, indem visuelle Bruchmodelle verwendet werden. Dabei beachten, wie sich Anzahl und Größe der Teile verändern, obwohl die beiden Brüche insgesamt gleich groß bleiben. Dieses Prinzip nutzen, um gleichwertige Brüche zu erkennen und selbst zu bilden.
Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Die Schülerinnen und Schüler
- vergleichen und ordnen Größen (Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Massen, Flächeninhalte und Volumina),
- kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung,
- entwickeln und nutzen Vorstellungen über Repräsentanten für Standardeinheiten und im Alltag bedeutsame Größen (z. B. Höhe der Tür, Dauer der Schulstunde),
- kennen und verstehen im Alltag gebräuchliche einfache Brüche im Zusammenhang mit Größen (z. B. 1/2 m, Dreiviertelstunde, 1/4 l).