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Erklärung

Zwei Lehrbeispiele stehen untereinander. Oben haben die Klammeraufgaben unterschiedliche äußere Zahlen, 100 und 150. Für die linke Lücke wird 70 gewählt. Zuerst ergeben 70 plus 20 den Klammerwert 90 und danach 100 plus 90 das Ergebnis 190. Rechts geht es rückwärts: 190 minus 150 ergibt 40, dann 40 minus 30 ergibt die fehlende Zahl 10. Die rechte Probe ergibt ebenfalls 190. Unten stimmen die äußere Zahl 200 und die Minuszeichen überein. Die Klammerzahlen 80 und 30 werden an denselben Stellen ergänzt. Erst wird 80 minus 30 gleich 50 gerechnet, dann 200 minus 50 gleich 150. Beide Seiten haben dasselbe Ergebnis. Beispiel: rückwärts ergänzen: Wähle eine passende Zahl. Rechne zuerst die Klammer, dann die ganze Seite. Rechne auf der anderen Seite von diesem Ergebnis rückwärts bis zur Lücke. Mit Minus machst du Plus rückgängig und umgekehrt. Beispiel: Zahlen übernehmen: Diese Abkürzung passt nur, wenn die Zahl vor der Klammer und die Rechenzeichen auf beiden Seiten gleich sind. Übernimm die Klammerzahlen an derselben Stelle. Prüfe: Beide Seiten müssen dasselbe Ergebnis haben. 100 + (? + 20) = 150 + (30 + ?) 70 + 20 = 90; 100 + 90 = 190 190 − 150 = 40; 40 − 30 = 10 150 + (30 + 10) = 190 200 − (? − 30) = 200 − (80 − ?) 200 − (80 − 30) = 200 − (80 − 30) 80 − 30 = 50; 200 − 50 = 150 gewählt Vorwärts Rückwärts Probe Ausgefüllte Gleichung

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  • Gleichmachen von Aufgaben mit Klammern

Fehlende Zahlen ergänzen und Gleichheit prüfen

In dieser Übung auf Schlaumik.de lernen Kinder der 3. Klasse, wie man Matheaufgaben mit Klammern richtig vergleicht und ergänzt. Auf dem Bildschirm sehen die Schüler zwei Rechenausdrücke, die durch ein Gleichheitszeichen verbunden sind. Beide Seiten enthalten fehlende Zahlen, die eingesetzt werden müssen, damit die Gleichung stimmt.

Jede Aufgabe enthält Klammern und verschiedene Rechenarten wie Addition und Subtraktion. Kinder müssen sorgfältig prüfen, welche Zahl auf der einen Seite fehlt, und den passenden Wert auf der anderen Seite finden. Dabei entdecken sie, dass zwei Ausdrücke nur dann gleich sind, wenn alle Bestandteile übereinstimmen.

  • Ergänze die fehlenden Zahlen so, dass beide Seiten gleich sind.
  • Achte auf die Reihenfolge der Zahlen in den Klammern.
  • Überprüfe, ob die Rechenzeichen (+ oder −) auf beiden Seiten gleich bleiben.

Zum Beispiel: 908 − (345 − ?) muss dasselbe Ergebnis ergeben wie 908 − (? − 93). Durch Nachdenken und genaues Vergleichen finden Kinder heraus, welche Zahlen eingesetzt werden müssen, um Gleichheit herzustellen.

Diese Übung fördert logisches Denken und hilft beim Verständnis von Gleichungen. Kinder erkennen, dass Rechenausdrücke auf beiden Seiten eines Gleichheitszeichens denselben Wert haben müssen. Sie üben, Zahlen aufmerksam zu vergleichen und Schritt für Schritt zu überprüfen, ob ihre Lösung richtig ist.

Mit Schlaumik.de wird Mathe klar und spannend: Durch farbenfrohe Zahlen, einfache Beispiele und spielerisches Lernen entwickeln Kinder ein sicheres Gefühl für den Aufbau von Rechenausdrücken und die Bedeutung der Klammern.

Tags

Rechnen mit Klammern Rechenregeln Mathematik 3. Klasse Klammern Online-Übung Gleichungen Subtraktion

Zugehörige Standards

3.OA.B.5 – Rechengesetze zur Multiplikation und Division anwenden

Eigenschaften der Rechenoperationen als Strategien für Multiplikation und Division nutzen. Beispiele: Wenn 6 × 4 = 24 bekannt ist, dann ist auch 4 × 6 = 24 bekannt (Kommutativgesetz der Multiplikation). 3 × 5 × 2 kann als (3 × 5) × 2 = 15 × 2 = 30 oder als 3 × (5 × 2) = 3 × 10 = 30 berechnet werden (Assoziativgesetz der Multiplikation). Mit dem Distributivgesetz kann man z. B. 8 × 7 als (8 × 5) + (8 × 2) = 40 + 16 = 56 berechnen.

3.OA.D.8 – Textaufgaben mit den vier Grundrechenarten lösen

Zweistufige Textaufgaben mit allen vier Grundrechenarten lösen. Diese Aufgaben mit Gleichungen darstellen, wobei ein Buchstabe für die unbekannte Zahl steht. Die Angemessenheit der Ergebnisse mit mentalem Rechnen und Schätzstrategien, einschließlich Rundung, überprüfen.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
Wenn dir ein Problem auffällt, gib uns bitte Bescheid
O.4
Gleichmachen von Aufgaben mit Klammern
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