Uhrzeiten als Muster: Zeitfolge erkennen und fortsetzen (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite lernst du, Zeitfolgen auf analogen Uhren zu erkennen und richtig fortzusetzen. Du siehst oben eine Reihe von drei Uhren. Diese Uhren gehören zusammen, denn sie zeigen ein Muster. Danach sind zwei Felder leer. Deine Aufgabe ist: Finde heraus, wie sich die Uhrzeiten verändern, und ergänze die nächsten zwei Uhren so, dass das Muster weitergeht.
Unten findest du mehrere Uhren als Auswahl. Du entscheidest, welche Uhren passen, und setzt sie in der richtigen Reihenfolge in die zwei leeren Felder ein. Dabei geht es nicht ums Raten, sondern ums genau Hinschauen: Welche Zeiger bewegen sich? Bleibt ein Zeiger gleich? Springt ein Zeiger jedes Mal gleich weit weiter?
So kannst du das Muster entdecken: Vergleiche die erste Uhr mit der zweiten und der dritten. Schau zuerst auf den Minutenzeiger. Zeigt er immer auf dieselbe Zahl oder wandert er weiter? Danach schaust du auf den Stundenzeiger. Manchmal bleibt ein Zeiger gleich, während der andere sich Schritt für Schritt verändert. Manchmal verändern sich beide Zeiger nach einer festen Regel. Wichtig ist: Die Veränderung ist regelmäßig.
- Du trainierst, Uhrenbilder genau zu lesen und Unterschiede zu erkennen.
- Du übst Muster und Folgen in der Mathematik zu finden.
- Du lernst, logisch zu begründen, warum eine Uhr als Nächstes kommen muss.
- Du stärkst deine Konzentration, weil du auf kleine Zeigerbewegungen achten musst.
Ein Tipp für dich: Wenn ein Zeiger jedes Mal gleich weit springt, kannst du das wie Schritte auf dem Zifferblatt sehen. Zum Beispiel kann der Minutenzeiger von Zahl zu Zahl weitergehen. Jeder Schritt zur nächsten Zahl bedeutet 5 Minuten. Das kann man so ausdrücken: . Dann kannst du zählen, wie viele Schritte zwischen den Uhren liegen, und genau so weiterzählen.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe verbindet das Lesen analoger Uhren mit dem mathematischen Bereich „Muster und Strukturen“. Kinder erklären ihre Entscheidung am besten mit Sätzen wie: „Der Minutenzeiger bleibt gleich“ oder „Der Zeiger wandert jedes Mal um die gleiche Anzahl von Zahlen weiter“. So wird aus dem Uhrenbild eine klare Regel, die das Kind auf die nächsten Felder überträgt.
Wenn du fertig bist, prüfe noch einmal: Passt deine vierte Uhr zur dritten genauso wie die zweite zur ersten? Und passt die fünfte Uhr genauso zur vierten? Wenn ja, hast du das Muster sicher fortgesetzt.
Zugehörige Standards
Die vier Grundrechenarten einsetzen, um Textaufgaben zu Entfernungen, Zeitspannen, Flüssigkeitsmengen, Massen von Gegenständen und Geldbeträgen zu lösen – einschließlich Aufgaben mit einfachen Brüchen oder Dezimalzahlen sowie Aufgaben, bei denen Messwerte aus größeren in kleinere Einheiten umgewandelt werden müssen. Messgrößen mithilfe von Diagrammen darstellen, z. B. mit Zahlenstrahlen, die eine Messskala enthalten.
Die Schülerinnen und Schüler
- schätzen Größen sachadäquat und mit Bezug zu geeigneten Repräsentanten,
- rechnen in Sachsituationen angemessen mit Näherungswerten und prüfen Ergebnisse auf Plausibilität,
- lösen Sachaufgaben mit Größen.
Die Schülerinnen und Schüler
- planen einfache Befragungen und erfassen und strukturieren bei Beobachtungen, Untersuchungen und einfachen Experimenten Daten,
- stellen Daten in Tabellen, Schaubildern und Diagrammen dar, auch unter Nutzung digitaler Werkzeuge, und entnehmen Informationen aus Tabellen, Schaubildern und Diagrammen,
- interpretieren Darstellungen von Daten und reflektieren diese kritisch,
- lösen einfache kombinatorische Fragestellungen durch systematisches Vorgehen (z. B. systematisches Probieren) oder mit Hilfe heuristischer Hilfsmittel (z. B. Skizze, Baumdiagramm, Tabelle).