Spitze Winkel auswählen und erkennen (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite lernst du, Winkelarten sicher zu erkennen. In der Aufgabe steht: „Wähle alle spitzen Winkel aus“. Du siehst vier Winkel mit den Angaben 145°, 110°, 60° und 70°. Deine Aufgabe ist es, genau die Winkel anzuklicken, die spitz sind.
Ein spitzer Winkel ist kleiner als 90°. Du kannst dir merken: Er sieht „schmal“ aus, weil seine Schenkel nah beieinander liegen. Ein rechter Winkel ist genau 90°. Ein stumpfer Winkel ist größer als 90° und kleiner als 180°.
Hier hilft dir eine klare Regel mit Gradangaben: Prüfe die Zahl am Winkel. Ist sie kleiner als 90, dann ist der Winkel spitz. Ist sie größer als 90, dann ist er stumpf. So kannst du auch ohne Zeichnen schnell entscheiden. In dieser Aufgabe sind also die Winkel mit 60° und 70° spitze Winkel. 110° und 145° sind stumpfe Winkel.
Wenn du die Regel als kleinen Vergleich sehen willst, kannst du dir das so vorstellen:
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Übung trainiert das sichere Einordnen von Winkeln über Gradmaße und stärkt die Grundvorstellung „kleiner als 90° = spitz“. Durch das Auswählen mehrerer richtiger Lösungen wird genaues Prüfen gefördert. Kinder lernen dabei, Zahlenangaben mit geometrischen Begriffen zu verbinden.
- Du übst: spitze Winkel erkennen (kleiner als 90°).
- Du vergleichst Gradangaben: 60°, 70°, 110°, 145°.
- Du wiederholst: rechter Winkel = 90°, stumpfer Winkel > 90°.
- Du trainierst genaues Hinsehen und sicheres Entscheiden.
Tipp für dich: Wenn du unsicher bist, suche zuerst die 90° als Grenze im Kopf. Dann fragst du dich nur noch: Ist die Zahl kleiner oder größer? So findest du spitze Winkel schnell und richtig.
Zugehörige Standards
Winkel in ganzen Gradzahlen mithilfe eines Winkelmessers (Geodreiecks) messen. Winkel mit vorgegebener Größe skizzieren und zeichnen.
Punkte, Linien, Strecken, Strahlen und Winkel (rechtwinklig, spitzwinklig, stumpfwinklig) zeichnen sowie senkrechte und parallele Linien darstellen. Diese Elemente in zweidimensionalen Figuren erkennen und benennen.
Die Schülerinnen und Schüler
- bilden ebene Figuren geometrisch ab (verkleinern, vergrößern und spiegeln),
- erkennen und beschreiben Eigenschaften der Achsensymmetrie und setzen diese mit der Achsenspiegelung in Beziehung,
- erkennen und beschreiben geometrische Abbildungen in der Umwelt oder in Mustern (z. B. in Bandornamenten).