Dezimalzahlen minus rechnen: Finde die passenden Zahlen (Klasse 4)
Auf dieser Übungsseite trainierst du die Subtraktion mit Dezimalzahlen. Du siehst eine Rechnung mit einem Minuszeichen und einem Gleichheitszeichen. Das Ergebnis ist schon da: 1,5. Zwei Zahlen fehlen noch. Dafür bekommst du mehrere Zahlen zur Auswahl (zum Beispiel 3,75; 2,42; 2,25; 4,18). Deine Aufgabe ist: Ergänze die Rechnung so, dass am Ende wirklich 1,5 herauskommt.
So lernst du, Dezimalzahlen sicher zu vergleichen und passend zu kombinieren. Das ist wichtig, weil Dezimalzahlen im Alltag oft vorkommen, zum Beispiel bei Geldbeträgen oder Längen. Wenn du die richtige Zahl als erstes und die richtige Zahl als zweites einsetzt, stimmt die ganze Rechnung.
Hilfreich ist, wenn du dir die Rechnung als Lücke vorstellst, zum Beispiel so:
Du kannst beim Prüfen auch „rückwärts denken“: Wenn das Ergebnis 1,5 ist, dann muss die erste Zahl um genau 1,5 größer sein als die zweite Zahl. Oder du rechnest jede mögliche Kombination kurz aus, bis es passt.
- Du übst das genaue Rechnen mit Kommazahlen.
- Du lernst, passende Zahlen aus einer Auswahl zu finden.
- Du trainierst, Ergebnisse zu kontrollieren (passt es wirklich zu 1,5?).
- Du wirst sicherer beim Stellenwert: Einer, Zehntel, Hundertstel.
Tipps für dich: Achte darauf, dass du das Komma immer an der richtigen Stelle behältst. Rechne Schritt für Schritt und kontrolliere am Ende: Kommt wirklich 1,5 heraus? Wenn du unsicher bist, hilft es, die Zahlen untereinander zu schreiben und die Stellen (Einer, Zehntel, Hundertstel) ordentlich auszurichten.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe eignet sich gut als kurze Übung zwischendurch oder zur Wiederholung in Klasse 4. Durch die vorgegebenen Zahlen wird das Probieren und Kontrollieren gefördert, ohne dass Kinder überfordert werden. Gleichzeitig wird das Verständnis gestärkt, dass Subtraktion eine Differenz beschreibt: Wie groß ist der Abstand zwischen zwei Dezimalzahlen?
Zugehörige Standards
Verstehen, dass ein Bruch a/b mit a > 1 als Summe von Einheitsbrüchen 1/b dargestellt werden kann.
a) Verstehen, dass das Addieren und Subtrahieren von Brüchen dem Zusammenfügen und Trennen von Teilen entspricht, die sich auf dasselbe Ganze beziehen.
b) Einen Bruch auf verschiedene Arten in eine Summe von Brüchen mit demselben Nenner zerlegen und jede Zerlegung als Gleichung notieren. Die Zerlegungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Beispiele:
3/8 = 1/8 + 1/8 + 1/8
3/8 = 1/8 + 2/8
2 1/8 = 1 + 1 + 1/8 = 8/8 + 8/8 + 1/8
c) Gemischte Zahlen mit gleichen Nennern addieren und subtrahieren, z. B. indem jede gemischte Zahl in einen gleichwertigen Bruch umgewandelt wird und/oder indem Rechengesetze sowie der Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion genutzt werden.
d) Textaufgaben zum Addieren und Subtrahieren von Brüchen mit gleichen Nennern lösen, die sich auf dasselbe Ganze beziehen, z. B. mithilfe visueller Bruchmodelle und Gleichungen zur Darstellung der Aufgaben.
Die Schülerinnen und Schüler
- erkennen, erklären und nutzen den Aufbau des dezimalen Stellenwertsystems (z. B. Bündelungsprinzip, Stellenwertprinzip),
- stellen Zahlen bis 1 000 000 auf verschiedene Weise dar (z. B. Anschauungsmittel, Stufenschrift, Stellenwerttabelle, Zifferndarstellung) und setzen diese zueinander in Beziehung,
- orientieren sich im Zahlenraum bis 1 000 000 (z. B. Zahlen der Größe nach ordnen, Nachbarzahlen bestimmen).
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
- beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
- übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
- verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
- beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
- erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
- verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
- kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).