Dezimalzahlen mit Komma addieren: Ergänze das Ergebnis (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite ergänzt du eine Rechenaufgabe mit Dezimalzahlen. Du siehst zum Beispiel: . Deine Aufgabe ist es, das Ergebnis zu finden und in das Feld mit dem Fragezeichen einzutragen. So trainierst du das sichere Addieren von Zahlen mit Komma.
Dezimalzahlen sind Zahlen, bei denen hinter dem Komma noch Stellen kommen. Bei sind das 3 Zehntel und 7 Hundertstel. Beim Addieren ist der wichtigste Trick: Du ordnest die Zahlen so, dass die Kommas genau untereinander stehen. Dann rechnest du Stelle für Stelle, wie bei einer normalen schriftlichen Addition.
Wenn du die Aufgabe löst, schaust du zuerst auf die Hundertstel (die zweite Stelle nach dem Komma). Danach kommen die Zehntel. Falls eine Stelle zusammen 10 oder mehr ergibt, nimmst du einen Übertrag mit zur nächsten Stelle. Genau das übst du hier: sauber rechnen und dabei die Stellenwerte beachten.
- Du lernst, das Komma richtig zu beachten und die Stellenwerte zu ordnen.
- Du übst das Addieren von Hundertsteln und Zehnteln ohne Verwechseln.
- Du trainierst Überträge, wenn es in einer Stelle „zu viel“ wird.
- Du bekommst Sicherheit für Sachaufgaben, zum Beispiel mit Geld oder Längen.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe ist kurz und klar aufgebaut. Das Kind ergänzt das Ergebnis in einem Feld. So sieht man schnell, ob das Stellenwertverständnis sitzt und ob beim Rechnen mit Komma sicher gearbeitet wird. Besonders hilfreich ist das Format für kleine, regelmäßige Übungsphasen.
Tipp für dich: Sprich die Zahlen leise mit. Du kannst dir auch vorstellen, dass es Cent sind. Dann wird aus „37 Cent“ und aus „24 Cent“. Zusammen ist das ein Betrag, den du gut nachrechnen kannst. Wichtig ist immer: Komma unter Komma, dann stimmt das Ergebnis.
Zugehörige Standards
Verstehen, dass ein Bruch a/b mit a > 1 als Summe von Einheitsbrüchen 1/b dargestellt werden kann.
a) Verstehen, dass das Addieren und Subtrahieren von Brüchen dem Zusammenfügen und Trennen von Teilen entspricht, die sich auf dasselbe Ganze beziehen.
b) Einen Bruch auf verschiedene Arten in eine Summe von Brüchen mit demselben Nenner zerlegen und jede Zerlegung als Gleichung notieren. Die Zerlegungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Beispiele:
3/8 = 1/8 + 1/8 + 1/8
3/8 = 1/8 + 2/8
2 1/8 = 1 + 1 + 1/8 = 8/8 + 8/8 + 1/8
c) Gemischte Zahlen mit gleichen Nennern addieren und subtrahieren, z. B. indem jede gemischte Zahl in einen gleichwertigen Bruch umgewandelt wird und/oder indem Rechengesetze sowie der Zusammenhang zwischen Addition und Subtraktion genutzt werden.
d) Textaufgaben zum Addieren und Subtrahieren von Brüchen mit gleichen Nennern lösen, die sich auf dasselbe Ganze beziehen, z. B. mithilfe visueller Bruchmodelle und Gleichungen zur Darstellung der Aufgaben.
Die Dezimalschreibweise für Brüche mit den Nennern 10 oder 100 verwenden. Beispiel: 0,62 als 62/100 schreiben, eine Länge als 0,62 Meter angeben oder 0,62 auf einem Zahlenstrahl einordnen.
Zwei Dezimalzahlen bis zur Hundertstelstelle anhand ihrer Größe vergleichen. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Dezimalzahlen auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Modells.
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
- beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
- übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
- verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
- beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
- erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
- verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
- kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).