Division mit Rest: Finde den kleinsten Rest (4. Klasse)
Bei dieser Übung auf Schlaumik.de trainierst du „Division mit Rest“ und lernst, Reste miteinander zu vergleichen. Du siehst mehrere Divisionen, zum Beispiel 38:9, 67:6, 54:8, 19:8 und 57:9. Deine Aufgabe ist: Wähle den Term aus, bei dem der Rest am kleinsten ist. Das ist eine wichtige Fähigkeit, weil im Alltag nicht immer alles „genau aufgeht“.
Was bedeutet „Rest“? Beim Teilen schaust du, wie oft der Divisor in die Zahl hineinpasst. Was übrig bleibt, heißt Rest. Man kann das so schreiben: . Wichtig ist: Der Rest ist immer kleiner als der Divisor.
Damit du schnell vergleichen kannst, musst du nicht lange schriftlich dividieren. Du kannst schlau vorgehen: Finde zu jeder Aufgabe das größte Vielfache des Divisors, das noch unter der Zahl liegt. Dann ziehst du dieses Vielfache ab. Das Ergebnis ist der Rest. So erkennst du schnell, welcher Rest besonders klein ist.
- Schritt 1: Schau dir Divisor und Dividend an (zum Beispiel 9 und 38).
- Schritt 2: Suche ein passendes Vielfaches: 9·4=36 passt noch unter 38.
- Schritt 3: Rechne den Rest: 38−36=2. Der Rest ist 2.
- Schritt 4: Mach das bei allen Termen und vergleiche die Reste. Der kleinste Rest gewinnt.
Diese Aufgabe hilft dir, dein Zahlgefühl zu stärken: Du übst Kopfrechnen, Vielfache und das genaue Hinsehen. Eltern und Lehrkräfte können dabei gut beobachten, ob du schon sicher erkennst, welche Zahl „am nächsten dran“ ist, ohne darüber hinauszugehen. So wird Division mit Rest verständlich und macht Schritt für Schritt mehr Spaß.
Wenn du magst, kontrolliere am Ende noch einmal: Ist dein Rest wirklich kleiner als der Divisor? Dann hast du richtig gedacht. Viel Erfolg beim Vergleichen der Reste!
Zugehörige Standards
Ganzzahlige Quotienten und eventuelle Reste bei Divisionen mit bis zu vierstelligen Dividenden und einstelligen Divisoren bestimmen. Dazu Strategien nutzen, die auf dem Stellenwertsystem, den Rechengesetzen und der Beziehung zwischen Multiplikation und Division basieren. Die Berechnung mithilfe von Gleichungen, Rechteckdarstellungen und/oder Flächenmodellen veranschaulichen und erklären.
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
- beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
- übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
- verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
- beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
- erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
- verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
- kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).