Dezimalzahlen teilen: Wähle das richtige Ergebnis (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite trainierst du die Division mit Dezimalzahlen. Du siehst eine Aufgabe wie und wählst das richtige Ergebnis aus mehreren Antworten aus. Das ist perfekt für die 4. Klasse, weil du dabei nicht nur rechnest, sondern auch sicherer im Umgang mit dem Komma wirst.
Viele Kinder finden das Teilen mit Kommazahlen zuerst knifflig. Das liegt oft daran, dass man schnell denkt: „Da ist ein Komma, also wird alles kompliziert.“ Dabei hilft dir ein einfacher Gedanke: Wenn Dividend und Divisor gleich groß sind, ist das Ergebnis . Denn ein Ganzes passt genau einmal in sich selbst. In der Beispielaufgabe gilt also: .
Du arbeitest hier im Multiple-Choice-Format. Das ist super, weil du deine Rechnung direkt mit passenden Ergebnissen vergleichen kannst. So lernst du, typische Fehler zu vermeiden, zum Beispiel das Komma zu „verlieren“ oder die Größen falsch einzuschätzen. Eltern und Lehrkräfte können dabei gut sehen, ob das Grundverständnis stimmt: Was bedeutet „teilen“? Und passt das Ergebnis zur Aufgabe?
- Du übst Division mit Dezimalzahlen in kurzen, übersichtlichen Aufgaben.
- Du trainierst, Ergebnisse zu prüfen: Passt die Größe? Kann das stimmen?
- Du lernst, sicher mit dem Komma umzugehen, ohne Angst vor Dezimalzahlen.
- Du bekommst sofort eine klare Auswahl und kannst dich selbst kontrollieren.
Ein Tipp für dich: Stell dir beim Teilen immer eine Frage: „Wie oft passt die zweite Zahl in die erste?“ Wenn beide Zahlen gleich sind, ist die Antwort immer . Und wenn du unsicher bist, rechne zur Kontrolle rückwärts: Ergebnis mal Divisor muss wieder den Dividend ergeben. So wirst du Schritt für Schritt sicherer.
Diese Übungen passen gut als Hausaufgabe, als kurze Wiederholung zwischendurch oder als Station im Mathematikunterricht. Du brauchst nur Konzentration, einen klaren Kopf und ein bisschen Mut zum Komma – den Rest schaffst du mit Übung.
Zugehörige Standards
Vorherige Kenntnisse zur Multiplikation anwenden und erweitern, um einen Bruch mit einer ganzen Zahl zu multiplizieren.
a) Verstehen, dass ein Bruch a/b als ein Vielfaches von 1/b aufgefasst werden kann. Beispiel: Ein visuelles Bruchmodell nutzen, um 5/4 als das Produkt 5 × (1/4) darzustellen, und dies mit der Gleichung 5/4 = 5 × (1/4) festhalten.
b) Verstehen, dass ein Vielfaches von a/b ein Vielfaches von 1/b ist, und dieses Verständnis nutzen, um einen Bruch mit einer ganzen Zahl zu multiplizieren. Beispiel: Mit einem visuellen Modell 3 × (2/5) als 6 × (1/5) darstellen und erkennen, dass dies 6/5 ergibt. (Allgemein gilt: n × (a/b) = (n × a)/b.)
c) Textaufgaben zur Multiplikation eines Bruchs mit einer ganzen Zahl lösen, z. B. mithilfe visueller Bruchmodelle und Gleichungen. Beispiel: Wenn jede Person auf einer Feier 3/8 Pfund Braten isst und 5 Personen teilnehmen, wie viel Braten wird benötigt? Zwischen welchen zwei ganzen Zahlen liegt das Ergebnis?
Die Dezimalschreibweise für Brüche mit den Nennern 10 oder 100 verwenden. Beispiel: 0,62 als 62/100 schreiben, eine Länge als 0,62 Meter angeben oder 0,62 auf einem Zahlenstrahl einordnen.
Zwei Dezimalzahlen bis zur Hundertstelstelle anhand ihrer Größe vergleichen. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Dezimalzahlen auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Modells.
Die Schülerinnen und Schüler
- verfügen über ein Operationsverständnis zu den vier Grundrechenarten und erkennen und nutzen die Zusammenhänge zwischen den Operationen,
- beherrschen die Grundaufgaben des Kopfrechnens (u. a. Zahlzerlegungen, Einspluseins, Einmaleins) gedächtnismäßig und leiten deren Umkehrungen sicher ab,
- übertragen die Grundaufgaben des Kopfrechnens auf analoge Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million,
- verstehen mündliche und halbschriftliche Rechenstrategien zu den vier Grundrechenarten und setzen diese flexibel ein,
- beschreiben, vergleichen und bewerten verschiedene Rechenwege; finden, erklären und berichtigen Rechenfehler,
- erkennen, erklären und nutzen Rechengesetze (z. B. Kommutativgesetz: Tauschaufgaben),
- verstehen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation, beschreiben den Algorithmus, führen diesen geläufig aus und wenden ihn bei geeigneten Aufgaben an,
- kontrollieren Lösungen durch geeignete Vorgehensweisen (z. B. Überschlagsrechnung, Umkehroperation).