Dezimalzahlen ordnen: von klein nach groß (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite ordnest du Dezimalzahlen der Größe nach (aufsteigend). Das heißt: Du beginnst mit der kleinsten Zahl und endest mit der größten. Im Beispiel siehst du Zahlen wie 9,42; 9,23; 9,34; 9,37; 9,38 und 9,36. Alle haben die gleiche ganze Zahl vor dem Komma. Darum kommt es besonders auf die Ziffern nach dem Komma an.
So gehst du Schritt für Schritt vor: Zuerst vergleichst du die Zehntelstelle (die erste Ziffer nach dem Komma). Wenn die gleich ist, schaust du auf die Hundertstelstelle (die zweite Ziffer nach dem Komma). Bei 9,23 und 9,42 ist zum Beispiel die Zehntelstelle verschieden: 2 ist kleiner als 4. Also ist 9,23 kleiner als 9,42.
Merke dir: Wenn vor dem Komma überall 9 steht, dann ist die Zahl mit den kleineren Ziffern nach dem Komma auch die kleinere Dezimalzahl. Du kannst dir auch vorstellen, dass Dezimalzahlen Teile von einem Ganzen sind. Zum Beispiel bedeutet „neun Ganze und dreiundzwanzig Hundertstel“.
Diese Übung passt gut für die 4. Klasse. Du trainierst damit ein wichtiges Grundwissen für viele weitere Themen, zum Beispiel beim Rechnen mit Geld, beim Messen (Meter und Zentimeter) oder beim Vergleichen von Längen und Gewichten.
- Du übst, Dezimalzahlen sicher zu vergleichen.
- Du lernst, Zahlen in die richtige Reihenfolge zu bringen (aufsteigend).
- Du achtest genau auf Zehntel und Hundertstel.
- Du arbeitest sorgfältig und kontrollierst dein Ergebnis.
Tipp für Eltern und Lehrkräfte: Lassen Sie das Kind laut erklären, warum eine Zahl kleiner oder größer ist („Ich vergleiche zuerst die Zehntel, dann die Hundertstel“). So wird das Stellenwertverständnis gefestigt und typische Fehler werden schnell sichtbar.
Wenn du fertig bist, prüfe noch einmal: Stehen die Zahlen wirklich von klein nach groß? Dann hast du die Dezimalzahlen richtig aufsteigend geordnet.
Zugehörige Standards
Erzeuge ein Zahlen- oder Figurenmuster, das einer vorgegebenen Regel folgt. Erkenne auffällige Eigenschaften des Musters, die nicht ausdrücklich in der Regel genannt sind. Beispiel: Wenn die Regel „+3” mit der Startzahl 1 angewendet wird, entstehen die Glieder einer Folge, die sich scheinbar zwischen geraden und ungeraden Zahlen abwechseln. Erkläre in einfachen Worten, warum sich dieses Wechselmuster fortsetzt.
Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Die Schülerinnen und Schüler
- erkennen, erklären und nutzen den Aufbau des dezimalen Stellenwertsystems (z. B. Bündelungsprinzip, Stellenwertprinzip),
- stellen Zahlen bis 1 000 000 auf verschiedene Weise dar (z. B. Anschauungsmittel, Stufenschrift, Stellenwerttabelle, Zifferndarstellung) und setzen diese zueinander in Beziehung,
- orientieren sich im Zahlenraum bis 1 000 000 (z. B. Zahlen der Größe nach ordnen, Nachbarzahlen bestimmen).