Bruchteile von Längen umrechnen: dm in mm (4. Klasse)
Auf dieser Übungsseite trainierst du, wie du Bruchteile von Längeneinheiten umrechnest. In der Aufgabe siehst du zum Beispiel: „Wie viel sind 3/5 Dezimeter?“ und du sollst das Ergebnis in Millimeter (mm) eintragen. So übst du genau das, was du in der 4. Klasse brauchst: Brüche verstehen und sicher mit Maßeinheiten rechnen.
Wichtig ist zuerst die Einheit. Ein Dezimeter ist ein Zehntel Meter. Für das Umrechnen in Millimeter hilft dir eine einfache Merkhilfe: 1 dm sind 10 cm und das sind 100 mm. Wenn du das weißt, kannst du Bruchteile davon leicht berechnen. Du musst also nicht raten, sondern rechnest Schritt für Schritt.
So kannst du dir die Rechnung vorstellen: Du nimmst den Bruchteil von 1 dm und wandelst ihn in mm um. Das geht besonders gut, wenn du zuerst 1 dm in mm umrechnest und dann den Bruch davon berechnest. Als Mini-Formel sieht das so aus:
mm
Du kannst es dir auch als „teilen und malnehmen“ merken: Der Nenner sagt, in wie viele gleiche Teile du 1 dm (also 100 mm) teilst. Der Zähler sagt, wie viele dieser Teile du nimmst. So bleibt alles übersichtlich, auch wenn andere Brüche oder andere Einheiten vorkommen.
- Du übst das Umrechnen von dm in mm mit Brüchen.
- Du lernst, Bruchteile von Größen sicher zu berechnen.
- Du trainierst genaues Rechnen und sauberes Eintragen der Zahl vor „mm“.
- Du bekommst Routine für Klassenarbeiten und Tests.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgaben fördern das Verständnis für den Zusammenhang von Bruch und Größe. Kinder rechnen nicht nur „irgendwie“, sondern erkennen: Erst die Einheit klären, dann den Bruchteil bestimmen. Das stärkt die Grundvorstellungen zu Brüchen und zu Maßeinheiten.
Tipp für dich: Wenn du unsicher bist, schreibe dir immer zuerst auf: 1 dm = 100 mm. Dann ist der Rest nur noch Bruchrechnen. Mit ein paar Aufgaben wirst du richtig schnell und sicher.
Zugehörige Standards
Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.
Die Schülerinnen und Schüler
- vergleichen und ordnen Größen (Geldwerte, Längen, Zeitspannen, Massen, Flächeninhalte und Volumina),
- kennen Standardeinheiten (zu Geldwerten, Längen, Zeitspannen, Hohlmaßen und zur Masse) und setzen diese im jeweiligen Größenbereich zueinander in Beziehung,
- entwickeln und nutzen Vorstellungen über Repräsentanten für Standardeinheiten und im Alltag bedeutsame Größen (z. B. Höhe der Tür, Dauer der Schulstunde),
- kennen und verstehen im Alltag gebräuchliche einfache Brüche im Zusammenhang mit Größen (z. B. 1/2 m, Dreiviertelstunde, 1/4 l).
Die Schülerinnen und Schüler
- verstehen und nutzen das Grundprinzip des Messens (u. a. Flächeninhalte durch Auslegen mit Einheitsquadraten, Rauminhalte durch Messen mit Einheitswürfeln) und wählen nicht-standardisierte sowie standardisierte Einheitsmaße aus, nutzen sie wiederholt und setzen sie ggf. in Beziehung zu Untereinheiten,
- messen Längen, Zeitspannen, Massen und Hohlmaße mit geeigneten Einheiten und unterschiedlichen Messgeräten sachgerecht,
- benennen Größenangaben mit verschiedenen Einheiten und stellen diese in unterschiedlichen Schreibweisen dar (z. B. 2,5 km | 2500 m | 2 km 500 m).
Die Schülerinnen und Schüler
- schätzen Größen sachadäquat und mit Bezug zu geeigneten Repräsentanten,
- rechnen in Sachsituationen angemessen mit Näherungswerten und prüfen Ergebnisse auf Plausibilität,
- lösen Sachaufgaben mit Größen.