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Erklärung

Ein Beispiel zeigt 13 mal 8 in den Spalten Hunderter, Zehner und Einer. Zuerst: 8 mal 3 ergibt 24. Die 4 wird als Einer geschrieben, 2 Zehner werden als Übertrag gemerkt. Danach: 8 mal 1 plus 2 ergibt 10 Zehner, also 1 Hunderter und 0 Zehner. Das Ergebnis ist 104. Ergibt die Einerrechnung weniger als 10, gibt es keinen Übertrag. Zuerst die Einer: Multipliziere die Einerziffer mit der unteren Zahl. Schreibe nur die Einerziffer ins Ergebnis. Merke dir die Zehner als Übertrag. Dann die Zehner: Multipliziere dann die Zehnerziffer und addiere den Übertrag. Schreibe das Ergebnis links neben die Einer. Ergibt die Einerrechnung weniger als 10, gibt es keinen Übertrag. Beispiel Hunderter Zehner Einer 13 × 8 2 Übertrag 104 8 × 3 = 24 8 × 1 + 2 = 10 10 Zehner = 1 Hunderter

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  • Schriftliches Multiplizieren zweistelliger Zahlen

Lerne, zweistellige Zahlen schriftlich zu multiplizieren!

In dieser Übung für die 3. Klasse lernen Kinder das schriftliche Multiplizieren von zweistelligen Zahlen mit einstelligen Faktoren. Diese Rechenart ist ein wichtiger Schritt, um den Aufbau größerer Zahlen und das Arbeiten mit Stellenwerten sicher zu beherrschen.

Beim schriftlichen Multiplizieren wird jede Ziffer der zweistelligen Zahl nacheinander mit der einstelligen Zahl multipliziert. Zuerst die Einerstelle, danach die Zehnerstelle. Die beiden Teilergebnisse werden anschließend addiert, um das Endergebnis zu erhalten.

Ein Beispiel:

  • 23 × 4 = ?
  • 4 × 3 = 12 → 2 schreiben, 1 merken
  • 4 × 2 = 8, plus 1 = 9
  • Ergebnis: 92

Durch diese Methode verstehen Kinder, wie sich Zahlen in Zehner und Einer zerlegen lassen, und wie wichtig es ist, die richtige Stelle zu beachten. Das unterstützt auch spätere Rechenarten wie Division oder Multiplizieren größerer Zahlen.

Diese Übung enthält viele kindgerechte Beispiele mit bunten Tieren, die die Aufgaben begleiten und das Lernen spannender machen. Auf jedem Bildschirm erscheint eine neue Aufgabe wie:

  • 38 × 6
  • 54 × 2
  • 47 × 3

Kinder lernen, sorgfältig zu rechnen und Zwischenergebnisse zu merken. Das stärkt nicht nur das Verständnis für das Einmaleins, sondern auch die Konzentration und Genauigkeit beim Arbeiten im Zahlenraum bis 1 000.

Ziel der Übung ist es, Schritt für Schritt Sicherheit beim schriftlichen Rechnen zu gewinnen – ein wichtiger Baustein für alle weiteren Themen in der Mathematik der Grundschule.

Tags

Multiplikation Rechentraining Mathe Klasse 3 Malaufgaben schriftliches Multiplizieren zweistellig × einstellig Rechnen bis 1 000

Zugehörige Standards

3.OA.A.1 – Produkte ganzer Zahlen verstehen

Verstehen, wie Produkte ganzer Zahlen gebildet werden. Zum Beispiel: 5 × 7 bedeutet die Gesamtanzahl von Objekten, wenn es 5 Gruppen mit jeweils 7 Objekten gibt. Kinder beschreiben Kontexte, in denen eine Gesamtzahl von Objekten als 5 × 7 dargestellt werden kann.

3.OA.C.7 – Multiplizieren und Dividieren im Zahlenraum bis 100

Sicher multiplizieren und dividieren im Zahlenraum bis 100, indem Strategien genutzt werden wie der Zusammenhang zwischen Multiplikation und Division (z. B. wenn 8 × 5 = 40, dann ist auch 40 ÷ 5 = 8) oder Eigenschaften der Rechenoperationen. Am Ende der 3. Klasse sollen alle Produkte zweier einstelliger Zahlen auswendig gewusst werden.

3.NBT.A.3 – Vielfache von 10 multiplizieren

Einstellige ganze Zahlen mit Vielfachen von 10 im Bereich 10–90 multiplizieren (z. B. 9 × 80, 5 × 60), unter Anwendung von Strategien, die auf dem Stellenwertsystem und den Eigenschaften der Rechenoperationen beruhen.

3.1.2 Im Zahlenraum bis zur Million rechnen und Strukturen nutzen

Die Schülerinnen und Schüler ...

  • wenden die Zahlensätze des kleinen Einmaleins sowie deren Umkehrungen (z. B. 42 : 7 = 6 oder 42 : 6 = 7 als Umkehrungen von 6 · 7 = 42) automatisiert und flexibel an.
  • übertragen, auch beim Kopfrechnen, ihre Kenntnisse zu den Zahlensätzen des kleinen Einmaleins sowie des Einspluseins bis 20 in größere Zahlenräume (z. B. 6 · 4 = 24 → 60 · 4 = 240, 12 + 3 = 15 → 120 + 30 = 150) und verwenden dabei die Fachbegriffe addieren, subtrahieren, multiplizieren, dividieren, Summe und Differenz.
  • lösen Aufgaben im Zahlenraum bis zur Million zu allen vier Grundrechenarten.
  • nutzen und erklären Rechenstrategien und entwickeln vorteilhafte Lösungswege; sie vergleichen und bewerten Rechenwege und begründen ihre Ergebnisse.
  • entscheiden passend zu einer gegebenen Aufgabe, welche Art der Berechnung zur Lösung angemessen ist (im Kopf, halbschriftlich, schriftlich) und erstellen sinnvolle und nachvollziehbare Notizen (z. B. Rechenstrich, Zwischenergebnisse, Teilrechnungen).
  • wenden automatisiert die schriftlichen Verfahren der Addition, der Subtraktion (Abziehverfahren), der Multiplikation (ein- und zweistellige Multiplikatoren) und der Division (Divisoren bis einschließlich 10, auch mit Rest) an.
  • begründen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind, indem sie Rechenfehler finden, erklären und korrigieren sowie Ergebnisse durch Überschlag oder Rückbezug auf den Sachzusammenhang überprüfen.
  • beschreiben arithmetische Muster und deren Gesetzmäßigkeit (z. B. beim Rechnen mit ANNA-Zahlen).
  • entwickeln arithmetische Muster, setzen diese fort und verändern sie systematisch (z. B. Zahlenfolgen, Aufgabenfolgen mit strukturierten Päckchen).
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Schriftliches Multiplizieren zweistelliger Zahlen
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