Finde die fehlende Zahl in der Zahlenreihe
In dieser interaktiven Mathe-Übung trainieren Kinder, fehlende Zahlen in einer fortlaufenden Reihe zu erkennen und einzusetzen. Auf dem Bildschirm erscheint eine liebevoll gestaltete Szene mit Tieren – Katzen, Fröschen, Ameisen oder anderen Figuren. Jedes Tier hält eine Zahl in den Händen. Doch bei einem Tier fehlt die Zahl, und genau diese müssen die Kinder finden.
Die Übung ist so aufgebaut, dass die Zahlen stets in einer festen Reihenfolge angeordnet sind. Fehlt eine Zahl, können die Kinder sie durch logisches Denken erschließen: Sie achten auf die Nachbarzahlen und erkennen das Zählmuster. Dabei geht es nicht nur um Einserschritte, sondern auch um ganze Zehner oder Hunderter. So kann die fehlende Zahl beispielsweise „350“ sein, wenn zwischen „340“ und „360“ eine Lücke besteht.
Theorie für Kinder:
Zahlenreihen folgen bestimmten Regeln. Wenn du von 10 zu 20 zählst, siehst du, dass immer 10 dazukommt. Bei Hundertern ist es genauso: Von 300 zu 400 kommt immer 100 dazu. Achte also darauf, um wie viel die Zahlen größer oder kleiner werden. Dann findest du leicht heraus, welche Zahl fehlt.
Hinweise für Eltern und Lehrer:
Die Übung eignet sich hervorragend, um das Zahlverständnis bis 1000 zu festigen. Kinder lernen, nicht nur einzelne Zahlen zu erkennen, sondern auch ihre Ordnung und Struktur zu verstehen. Eltern können mit den Kindern gemeinsam das Muster besprechen und die Zahlen laut vor- und zurückzählen. Lehrer können die Übung im Unterricht einsetzen, um Zahlreihen mit unterschiedlichen Schrittgrößen (1er, 10er, 100er) zu trainieren. Durch die spielerische Darstellung mit Tieren bleibt die Motivation der Kinder hoch, und das abstrakte Thema Zahlenreihe wird lebendig und verständlich.
So entwickeln Kinder ein sicheres Gefühl für Zahlenräume und können fehlende Zahlen bald intuitiv erkennen.
Zugehörige Standards
Zähle bis 1000 und überspringe dabei in Schritten von 5, 10 und 100.
Lies und schreibe Zahlen bis 1000 in Stellenwertschreibweise, Zahlennamen und erweiterter Form.
Vergleiche zwei dreistellige Zahlen anhand der Werte von Hunderten, Zehnern und Einern und verwende dabei die Symbole >, = und <.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- unterscheiden die Bedeutungen von Zahlen aus ihrer Umwelt (Zahlen als Mächtigkeiten von Mengen, als Zählzahlen, Platznummern, Maßzahlen und Kodierungen, z. B. Telefonnummern).
- orientieren sich im Zahlenraum bis Hundert durch flexibles Zählen (vorwärts, rückwärts, in Schritten); sie ordnen und vergleichen Zahlen und begründen Beziehungen zwischen Zahlen (z. B. gerade – ungerade, Nachbarzahlen) auch anhand des Zahlenstrahls und der Hundertertafel.
- erkennen und nutzen die 5er- und 10er-Struktur, um Mengen schnell zu erfassen (z. B. am Zwanzigerfeld und am Hunderterfeld).
- nutzen planvoll und systematisch die Struktur des Zehnersystems (Bündelung, Stellenwert) und führen Zahldarstellungen (z. B. Stellenwertschreibweise, Stufenschrift: 34 → 3Z 4E, Zahlwort, Einerwürfel/Zehnerstangen) ineinander über, um sicher über das dekadische Stellenwertsystem zu verfügen.
- schätzen und bestimmen Anzahlen und vergleichen Zahlen im Zahlenraum bis Hundert unter Verwendung der Begriffe ist größer als, ist kleiner als, ist gleich, mehr und weniger sowie der Rechenzeichen >, < und =, um eine Vorstellung von Größenordnungen zu bekommen.
- zerlegen Zahlen im Zahlenraum bis Hundert additiv (z. B. 10 = 1 + 9; 10 = 9 + 1; 32 = 30 + 2) und erläutern dabei Zusammenhänge mithilfe von strukturierten Darstellungen (z. B. Zwanzigerfeld, Hunderterfeld, Hundertertafel und Einerwürfel/Zehnerstangen).
- schreiben Ziffern und Zahlen deutlich und achten bei Rechnungen und anderen Notizen (z. B. in Skizzen, Tabellen) auf eine übersichtliche Schreibweise, um Rechenfehlern vorzubeugen.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- ordnen den vier Grundrechenarten jeweils verschiedene Handlungen und Sachsituationen zu und umgekehrt (Addition als Vereinigen oder Hinzufügen; Subtraktion als Wegnehmen, Ergänzen oder Bestimmen des Unterschieds; Multiplikation als zeitlich-sukzessives Vervielfachen oder räumlich-simultane Gegebenheit; Division – auch mit Rest – als Aufteilen oder Verteilen); sie begründen damit Zusammenhänge zwischen den Grundrechenarten.
- wenden die Zahlensätze des Einspluseins bis Zwanzig sowie deren Umkehrungen (z. B. 9 – 7 = 2 als Umkehrung von 2 + 7 = 9) automatisiert und flexibel an, wobei sie ihre Kenntnisse auf analoge Plus- und Minusaufgaben übertragen.
- wenden Kernaufgaben des kleinen Einmaleins (Einmaleinssätze mit 1, 2, 5, 10 und die Quadratsätze), deren Umkehrungen (z. B. 14 : 7 = 2 oder 14 : 2 = 7 als Umkehrungen von 2 ∙ 7 = 14) sowie Malaufgaben mit 0 automatisiert und flexibel an.
- nutzen die Kernaufgaben des kleinen Einmaleins (Einmaleinssätze mit 1, 2, 5, 10 und die Quadratsätze) zur Lösung weiterer Aufgaben (z. B. 9 ∙ 8 → 9 ∙ 8 = 10 ∙ 8 – 1 ∙ 8 → 9 ∙ 8 = 80 - 8 = 72).
- nutzen Rechenstrategien (Rechnen in Schritten, Umkehr- und Tauschaufgaben, analoge Aufgaben, Nachbaraufgaben) sowohl im Zahlenraum bis 20 als auch im Zahlenraum bis 100, vergleichen sowie bewerten Rechenwege und begründen ihre Vorgehensweisen.
- überprüfen, ob Ergebnisse plausibel und richtig sind; sie finden, erklären und korrigieren Rechenfehler.
- erkennen, beschreiben und entwickeln arithmetische Muster (z. B. fortgesetzte Addition einer Zahl, gleich- und gegensinniges Verändern) und setzen diese folgerichtig fort.