Voll oder leer?
Erste Mengenbegriffe für Kinder von 3 bis 4 Jahren
Bei dieser Übung lernen Kinder, die Begriffe „voll“ und „leer“ passenden Bildern zuzuordnen. Becher und Krüge dienen als vertraute Beispiele aus dem Alltag. Im Mittelpunkt steht das Erkennen unterschiedlicher Füllstände, nicht das Zählen oder Rechnen.
Genau hinsehen und ein Bild auswählen
Die Kinder betrachten die abgebildeten Gefäße und tippen das Bild an, das zur Frage passt. Mal suchen sie ein volles, mal ein leeres Gefäß. Dabei üben sie, Bilder zu vergleichen und auf das jeweils gesuchte Merkmal zu achten.
Wahrnehmung und Sprache verbinden
Der Wechsel zwischen Bechern und Krügen regt dazu an, die Begriffe bei unterschiedlichen Gegenständen wiederzuerkennen. Eltern und pädagogische Fachkräfte können „voll“ und „leer“ auch beim Tischdecken aufgreifen. So lässt sich die Bildübung mit Alltagserfahrungen und dem gemeinsamen Sprechen über Füllstände verbinden.
Zugehörige Standards
Voll und leer unterscheiden
Das Kind kann: An realen Gefäßen oder eindeutigen Darstellungen erkennen, ob ein Behälter voll oder leer ist, und erste Erfahrungen mit unterschiedlich großen Füllmengen sammeln.
Passende Übungen: „Welche Flasche ist leer?“, „Fülle den Becher“, „Voll oder leer?“