Eins kommt dazu – eins geht weg
Kleine Mengen bis drei verstehen
Die Aufgaben richten sich an Kinder von drei bis vier Jahren. Im Mittelpunkt stehen kleine Mengen bis drei, bei denen ein Gegenstand hinzukommt oder weggenommen wird. Die Kinder üben, die veränderte Anzahl zu erkennen.
Mit Bällen, Autos und Löffeln üben
Kurze Animationen mit Bällen und Spielzeugautos sowie ein Vorher-nachher-Bild mit Löffeln machen die Veränderungen sichtbar. Anschließend tippen die Kinder auf das Bild, das zur Menge nach dem Hinzufügen oder Wegnehmen passt.
Eine Grundlage für späteres Rechnen
Genaues Hinsehen, Zählen und das Zuordnen von Mengenbildern unterstützen das frühe Mengenverständnis. Eltern und pädagogische Fachkräfte können die Begriffe „dazu“, „weg“, „mehr“ und „weniger“ beim gemeinsamen Betrachten aufgreifen und mit vertrauten Alltagssituationen verbinden.
Zugehörige Standards
Einfache Mengengeschichten handelnd erleben
Common-Core-Bezug (Kindergarten): Sachaufgaben zu Addition und Subtraktion lösen und im Zahlenraum bis zehn addieren und subtrahieren, beispielsweise durch Darstellen mit Gegenständen oder Zeichnungen.
Für Mini-Kinder (3–4 Jahre) – Schlaumik-Anregung: Eine sehr kurze, vertraute Spielsituation mit einer kleinen Menge und einer erwachsenen Person nachspielen: Etwas kommt hinzu oder wird weggenommen.
Spielerische Beispielangebote:
- Zu zwei Figuren kommt eine weitere zum Spielen dazu.
- Von einer kleinen Gruppe Spielzeuge wird eines in eine Kiste gelegt.
Einordnung: Rechnen bis zehn und das selbstständige Lösen von Sachaufgaben bleiben spätere Kindergartenziele; die Spielsituation ist eine vorbereitende Erfahrung.
Quelle: CCSS.Math.Content.K.OA.A.2