Lies das Säulendiagramm zur Bücherausleihe – Klasse 6
Wie viele Bücher werden an einem Tag ausgeliehen? In dieser Matheübung auf Schlaumik.de lernst du, Säulendiagramme zu lesen und auszuwerten. Du liest die Höhe einer Säule ab und vergleichst den Wert mit einer Tabelle. So übst du für die 6. Klasse, Daten genau abzulesen und eine Aussage zu prüfen.
Säulendiagramme Schritt für Schritt lesen
Das Diagramm „Bücherausleihe“ zeigt vier Wochentage. Auf der waagerechten Achse stehen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Die senkrechte Achse zeigt die Anzahl der ausgeliehenen Bücher. Ihre Skala reicht von 0 bis 16. Die Zahlen steigen in Zweierschritten. Eine höhere Säule bedeutet also: An diesem Tag wurden mehr Bücher ausgeliehen.
- Lies die Frage und suche den genannten Wochentag.
- Finde die passende Säule über der Beschriftung des Tages.
- Gehe von der oberen Kante der Säule nach links zur Skala.
- Lies die Anzahl ab und vergleiche sie mit der Tabelle.
- Wähle „Ja“, wenn die Aussage stimmt, und „Nein“, wenn sie nicht stimmt.
Die Tabelle hilft dir bei der Kontrolle: Am Montag wurden 8 Bücher ausgeliehen, am Dienstag 12, am Mittwoch 6 und am Donnerstag 10. Diese Werte kannst du auch im Diagramm ablesen. Dienstag hat die höchste Säule, Mittwoch die niedrigste. Achte darauf, den richtigen Tag zu wählen und die Höhe genau abzulesen.
Passt die Aussage zum Diagramm?
Die Aufgabe fragt: „Zeigt das Säulendiagramm für Dienstag 12 ausgeliehene Bücher?“ Suche dafür die Säule über „Di.“. Sie reicht bis zur Markierung 12. Auch in der Tabelle steht für Dienstag die Zahl 12. Die Aussage stimmt. Deshalb wählst du „Ja“.
Beim Üben musst du nicht raten. Nutze die Beschriftungen und die Skala als Hilfe. Erkläre zum Beispiel laut, wo du die 12 abgelesen hast. Das eignet sich zum gemeinsamen Lernen zu Hause und im Mathematikunterricht. So wirst du sicherer im Umgang mit Tabellen und Diagrammen.
Zugehörige Standards
Numerische Daten mithilfe einer Zahlenskala grafisch darstellen. Dabei Punktdiagramme (Dotplots), Histogramme und Boxplots verwenden.
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
Numerische Daten unter Berücksichtigung ihres Sachzusammenhangs zusammenfassen und beschreiben. Dazu die folgenden Angaben und Verfahren nutzen.
Angeben, wie viele Beobachtungen oder Messwerte erfasst wurden.
Das untersuchte Merkmal beschreiben. Dabei angeben, wie es gemessen wurde und welche Maßeinheit verwendet wurde.
Die zentrale Lage durch den Median und/oder das arithmetische Mittel beschreiben. Die Streuung durch den Interquartilsabstand und/oder die mittlere absolute Abweichung angeben. Übergreifende Muster und auffällige Abweichungen davon beschreiben und dabei den Sachzusammenhang berücksichtigen, in dem die Daten erhoben wurden.
Die Wahl der Lage- und Streumaße auf die Form der Datenverteilung und den Sachzusammenhang abstimmen, in dem die Daten erhoben wurden.
