Schönes Wetter morgen: Ist das ein Zufallsereignis? – 6. Klasse
Wie wird das Wetter morgen? In der Übung „Ereignisse richtig einordnen“ auf Schlaumik.de prüfst du eine Aussage über das Wetter. Du lernst, was ein zufälliges Ereignis ist. So übst du ein wichtiges Thema der Wahrscheinlichkeitsrechnung in der 6. Klasse.
Die ukrainische Aussage im Bild lautet übersetzt: „Morgen wird in der Ukraine schönes Wetter sein.“ Du sollst prüfen, ob das ein zufälliges Ereignis ist. Die rote Sprechblase „НІ!“ steht für „Nein!“. Die grüne Sprechblase „ТАК!“ steht für „Ja!“.
Sicher, unmöglich oder zufällig?
Für deine Entscheidung helfen dir drei Begriffe. Sie beschreiben, ob ein Ereignis unter den gegebenen Bedingungen eintreten kann:
- Ein sicheres Ereignis tritt unter diesen Bedingungen immer ein.
- Ein unmögliches Ereignis kann unter diesen Bedingungen nicht eintreten.
- Ein zufälliges Ereignis kann eintreten, aber auch ausbleiben.
Morgen kann in der Ukraine schönes Wetter sein. Es steht aber nicht sicher fest. Die Einordnung als zufälliges Ereignis ist deshalb richtig. Eine Wettervorhersage hilft beim Einschätzen. Sie ist aber keine Garantie. Du sagst also nicht voraus, wie das Wetter wird. Du beurteilst, ob die Einordnung stimmt.
So begründest du deine Antwort
Lies die Aussage in Ruhe. Frage dich: Muss das Ereignis eintreten? Kann es gar nicht eintreten? Oder kann es eintreten und auch ausbleiben? Begründe dann deine Wahl mit einem kurzen Satz. Zum Beispiel: „Es kann morgen schönes Wetter geben, aber es muss nicht so sein.“
Wichtig: Ein zufälliges Ereignis muss nicht selten sein. Wahrscheinlich ist nicht dasselbe wie sicher. Ein unmögliches Ereignis ist dagegen nicht bloß unwahrscheinlich: Es kann unter den gegebenen Bedingungen gar nicht passieren. Mit diesem Wetterbeispiel verbindest du Mathematik mit deinem Alltag. Zu Hause oder im Unterricht kannst du deine Begründung mit deinen Eltern oder deiner Lehrkraft besprechen. So zeigst du, dass du den Unterschied zwischen möglich und sicher verstanden hast.
Zugehörige Standards
Erkennen, dass bei einer statistischen Frage unterschiedliche Datenwerte zu erwarten sind und diese Unterschiede bei der Beantwortung berücksichtigt werden.
Beispiel: „Wie alt bin ich?“ ist keine statistische Frage. „Wie alt sind die Schülerinnen und Schüler an meiner Schule?“ ist dagegen eine statistische Frage, weil unterschiedliche Altersangaben zu erwarten sind.
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
