Zeichne ein Doppelsäulendiagramm zu Einnahmen und Ausgaben (Klas
Mit einem Doppelsäulendiagramm kannst du zwei Zahlenreihen übersichtlich vergleichen. In dieser Matheübung auf Schlaumik.de stellst du die Einnahmen und Ausgaben von Juni bis September dar. Du liest die Werte aus der Tabelle ab und überträgst sie in die Diagrammvorlage. So machst du aus Zahlen ein anschauliches Bild.
Zu jedem Monat gehören zwei Säulen: eine für die Einnahmen und eine für die Ausgaben. Die Monate stehen an der waagerechten Achse. An der senkrechten Achse findest du die Werteskala von 0 bis 6 000. Die Markierungen liegen jeweils 1 000 auseinander. Je größer ein Wert ist, desto höher ist seine Säule.
Doppelsäulendiagramme erstellen: Schritt für Schritt
- Gehe Monat für Monat vor und lies die beiden Werte in der Tabelle ab.
- Ordne jede Säule den Einnahmen oder den Ausgaben zu.
- Lass jede Säule bei 0 beginnen und bis zum passenden Wert reichen.
- Achte darauf, dass die beiden Säulen eines Monats gut zu unterscheiden sind.
- Vergleiche am Ende alle Säulenhöhen noch einmal mit der Tabelle.
Eine Säule hilft dir schon beim Start: Die orange Säule zeigt die Ausgaben im August mit 3 000. Für die Einnahmen im August steht in der Tabelle 5 500. Die passende Säule reicht deshalb genau bis zur Mitte zwischen 5 000 und 6 000. Auch Werte wie 4 500 oder 3 500 liegen genau in der Mitte zwischen zwei benachbarten Markierungen.
Wenn du fertig bist, kannst du die Daten direkt vergleichen. In welchem Monat sind die Einnahmen am höchsten? In welchen Monaten sind die Ausgaben gleich hoch? Vergleiche auch die beiden Säulen innerhalb eines Monats. Der Unterschied ihrer Höhen zeigt, wie weit Einnahmen und Ausgaben auseinanderliegen.
Mit dieser Übung für die 6. Klasse trainierst du das Lesen von Tabellen, das sichere Nutzen einer Skala und das Darstellen von Daten. Du kannst die Aufgabe im Unterricht oder zu Hause bearbeiten. Nimm dir Zeit für die Kontrolle. Achte besonders auf Werte zwischen zwei Markierungen. So wird dein Diagramm genau und gut lesbar.
Zugehörige Standards
Numerische Daten mithilfe einer Zahlenskala grafisch darstellen. Dabei Punktdiagramme (Dotplots), Histogramme und Boxplots verwenden.
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
Numerische Daten unter Berücksichtigung ihres Sachzusammenhangs zusammenfassen und beschreiben. Dazu die folgenden Angaben und Verfahren nutzen.
Angeben, wie viele Beobachtungen oder Messwerte erfasst wurden.
Das untersuchte Merkmal beschreiben. Dabei angeben, wie es gemessen wurde und welche Maßeinheit verwendet wurde.
Die zentrale Lage durch den Median und/oder das arithmetische Mittel beschreiben. Die Streuung durch den Interquartilsabstand und/oder die mittlere absolute Abweichung angeben. Übergreifende Muster und auffällige Abweichungen davon beschreiben und dabei den Sachzusammenhang berücksichtigen, in dem die Daten erhoben wurden.
Die Wahl der Lage- und Streumaße auf die Form der Datenverteilung und den Sachzusammenhang abstimmen, in dem die Daten erhoben wurden.
