Welcher Bruch passt nicht? Übung für Klasse 5
In dieser Matheübung für die 5. Klasse suchst du den Bruch, der nicht zu den anderen passt. Auf dem Bildschirm siehst du mehrere Brüche, zum Beispiel , und . Deine Aufgabe ist: Vergleiche die Brüche genau und wähle den Bruch aus, der einen anderen Wert hat.
Dabei übst du gleichwertige Brüche. Gleichwertige Brüche sehen verschieden aus, meinen aber dieselbe Menge. Zum Beispiel ist . Auch , und sind gleich viel wie ein Halb. Du erkennst das, wenn du kürzt oder erweiterst.
Ein guter Trick ist: Bringe die Brüche auf einen gemeinsamen Nenner. In der Aufgabe kann man viele Brüche als Zwölftel ansehen. Dann wird schnell klar: Die meisten Brüche entsprechen . Der Bruch ist aber größer. Deshalb passt er nicht dazu.
- Du vergleichst Brüche Schritt für Schritt.
- Du erkennst gleichwertige Brüche sicherer.
- Du übst Kürzen und Erweitern in einem sinnvollen Zusammenhang.
- Du lernst, einen Ausreißer in einer Gruppe von Brüchen zu finden.
Für Kinder ist die Übung gut geeignet, weil sie klar und übersichtlich ist. Du musst nicht raten. Du kannst jeden Bruch prüfen und begründen, warum er passt oder nicht passt. So wird aus dem Vergleichen von Brüchen eine kleine Denkaufgabe.
Eltern und Lehrkräfte können die Aufgabe nutzen, um wichtige Grundlagen zu festigen. Wer gleichwertige Brüche versteht, kann später Brüche leichter ordnen, addieren und subtrahieren. Auf Schlaumik.de trainierst du genau diese Fähigkeit: genau hinsehen, vergleichen und eine sichere Entscheidung treffen.
Zugehörige Standards
Zwei Zahlenfolgen anhand von zwei vorgegebenen Regeln erzeugen. Offensichtliche Beziehungen zwischen jeweils entsprechenden Gliedern der beiden Folgen erkennen.
Geordnete Zahlenpaare aus entsprechenden Gliedern beider Folgen bilden und diese im Koordinatensystem darstellen.
Beispiel: Gegeben ist die Regel „Addiere 3“ mit der Startzahl 0 sowie die Regel „Addiere 6“ mit der Startzahl 0. Die entstehenden Zahlenfolgen bilden und erkennen, dass die Glieder der einen Folge jeweils doppelt so groß sind wie die entsprechenden Glieder der anderen Folge. Dies informell begründen.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- erfassen Termstrukturen, die durch die Verbindung der Grundrechenarten bei ganzen Zahlen und durch Klammersetzung entstehen, und gliedern auf dieser Grundlage Terme unter Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe.
- ermitteln in fortlaufender, klar strukturierter Rechnung die Werte von Termen, die durch die Verbindung der Grundrechenarten bei ganzen Zahlen und durch Klammersetzung entstehen; dabei wenden sie auch Regeln für die Reihenfolge der Rechenschritte (insbesondere „Punkt vor Strich“) an.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ-, Assoziativ- und Distributivgesetz ergeben. Insbesondere stellen sie auf der Grundlage eines gewachsenen Abstraktionsvermögens anhand einfacher Beispiele dar, dass es sich bei einigen aus der Grundschule bekannten Kopfrechenstrategien um Anwendungen des Distributivgesetzes handelt.
- setzen bei der Lösung von Problemstellungen zu ganzen Zahlen insbesondere die Strategien Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten bewusst ein und reflektieren diese altersangemessen.
- lösen anwendungsbezogene Aufgaben unter Verwendung von ganzen Zahlen. Dabei dokumentieren sie den von ihnen gewählten Lösungsweg nachvollziehbar, präsentieren ihn in angemessener Form sowie unter Verwendung von Fachsprache und erläutern ihre Gedankengänge. Ihre Ergebnisse überprüfen sie kritisch im Sachzusammenhang und durch eine Überschlagsrechnung.
