Schriftlich multiplizieren: mehrstellige Zahl mal einstellige Zahl (5. Klasse)
Auf dieser Übungsseite trainierst du die schriftliche Multiplikation. Du rechnest eine mehrstellige Zahl mal eine einstellige Zahl. Im Beispiel siehst du . Darunter trägst du das Ergebnis in die Felder ein. So übst du Schritt für Schritt, sicher und ordentlich zu rechnen.
Beim schriftlichen Multiplizieren schreibst du die Zahlen untereinander. Die einstellige Zahl steht unter der Einerstelle der großen Zahl. Dann rechnest du von rechts nach links: erst die Einer, dann die Zehner, dann die Hunderter (und später auch Tausender). Wichtig ist das „Merken“: Wenn beim Multiplizieren eine zweistellige Zahl entsteht, schreibst du die Einer hin und nimmst die Zehner als Übertrag mit zur nächsten Stelle.
So kannst du dir das Beispiel merken: . Du rechnest also 2·4, dann wieder 2·4 und noch einmal 2·4. Wenn ein Übertrag entsteht, kommt er zur nächsten Rechnung dazu. Genau dieses Vorgehen brauchst du auch bei größeren Zahlen bis 10 000.
Das hilft dir beim Üben:
- Starte immer bei der Einerstelle ganz rechts.
- Rechne Stelle für Stelle und arbeite sauber untereinander.
- Achte auf den Übertrag und vergiss ihn bei der nächsten Stelle nicht.
- Kontrolliere am Ende, ob die Anzahl der Ziffern sinnvoll ist.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe fördert das sichere Stellenwertverständnis und automatisiert das Multiplizieren mit Übertrag. Durch die klare Spalten-Schreibweise wird sichtbar, wie das Ergebnis entsteht. Kinder lernen, Rechenschritte zu strukturieren und Ergebnisse zuverlässig einzutragen. So wird schriftliches Multiplizieren zu einer Routine, die auch bei größeren Zahlen gut funktioniert.
Zugehörige Standards
Mehrstellige natürliche Zahlen sicher und routiniert mithilfe des Standardverfahrens (schriftliche Multiplikation) multiplizieren.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- multiplizieren und dividieren natürliche Zahlen automatisiert schriftlich, auch wenn Faktoren mehr als zwei Stellen haben bzw. Divisoren größer als zehn sind. Ihre Ergebnisse überprüfen sie durch Abschätzen der Größenordnung kritisch.
- faktorisieren natürliche Zahlen und ermitteln deren Primfaktorzerlegung, wobei sie sich der Eindeutigkeit dieser Zerlegung bewusst sind; beim Faktorisieren wenden sie auch Regeln für die Teilbarkeit durch 2, 3, 5 und 10 zielgerichtet an und argumentieren mit ihnen.
- erkennen, ob in einem realitätsnahen Kontext das Zählprinzip angewendet werden kann, und nutzen dieses sowie Baumdiagramme zur systematischen Bestimmung von Anzahlen.
- machen die Vorzeichenregeln für die Multiplikation und Division ganzer Zahlen altersgemäß plausibel und berechnen die Werte von Produkten und Quotienten ganzer Zahlen, bei angemessen gewählten Zahlen auch im Kopf.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ- und Assoziativgesetz ergeben.
- berechnen die Werte von Potenzen mit natürlichen Exponenten und ganzzahligen Basen, verwenden Zehnerpotenzen, um große natürliche Zahlen situationsangemessen darzustellen, und nutzen Potenzen auch in Sachzusammenhängen (z. B. zur Beschreibung von Phänomenen, denen ein wiederholtes Verdoppeln zugrunde liegt); sie verfügen über ein automatisiertes Wissen der Quadratzahlen bis 400.
- lösen Gleichungen der Form a ⋅ x = b, x : a = b und a : x = b, wie in der Grundschule angebahnt, durch systematisches Probieren oder durch Bildung der jeweiligen Umkehraufgabe.