Gleichwertige Brüche auf dem Zahlenstrahl (4. Klasse) erkennen
Auf dieser Übungsseite lernst du, gleichwertige Brüche auf dem Zahlenstrahl zu erkennen. Du siehst eine Zahlengerade von 0 bis 1. Darauf sind wichtige Stellen markiert: , , und . Deine Aufgabe ist: Wähle den Bruch aus, der genau so groß ist wie . Du entscheidest dich dabei zwischen den Antwortmöglichkeiten von 0 bis 1.
So kannst du vorgehen: Ein Bruch zeigt, wie viel von einem Ganzen gemeint ist. Auf dem Zahlenstrahl bedeutet das: Je weiter rechts ein Bruch liegt, desto größer ist er. Wenn zwei Brüche gleichwertig sind, dann liegen sie an derselben Stelle. Du musst also herausfinden, wo zwischen 0 und 1 liegt, und dann den passenden Bruch auswählen.
Hilfreich ist das Kürzen. Dabei teilst du Zähler und Nenner durch dieselbe Zahl. Der Wert bleibt gleich, aber der Bruch wird einfacher. Zum Beispiel kannst du prüfen, ob sich so kürzen lässt, dass ein Fünftel-Bruch entsteht. Denn auf dem Zahlenstrahl sind genau die Fünftel gut zu sehen. Wenn du dann den passenden Punkt findest, weißt du auch, welche Antwort richtig ist.
- Du übst, gleichwertige Brüche zu erkennen.
- Du arbeitest mit dem Zahlenstrahl von 0 bis 1.
- Du lernst, Brüche zu kürzen, um sie leichter zu vergleichen.
- Du trainierst sicheres Auswählen zwischen mehreren Antwortmöglichkeiten.
Für Eltern und Lehrkräfte: Die Aufgabe verbindet zwei wichtige Strategien. Erstens das rechnerische Vereinfachen durch Kürzen, zweitens das anschauliche Prüfen am Zahlenstrahl. So wird deutlich: Gleichwertige Brüche sehen anders aus, bedeuten aber dieselbe Menge. Das stärkt das Verständnis für Brüche in der 4. Klasse und hilft später beim Vergleichen, Ordnen und Rechnen mit Brüchen.
Wenn du dir unsicher bist, nutze den Zahlenstrahl als Kontrolle: Passt dein Ergebnis zu einer Markierung wie oder ? Dann bist du auf dem richtigen Weg. Mit jeder Aufgabe wirst du schneller und sicherer.
Zugehörige Standards
Erklären, warum ein Bruch a/b gleichwertig zu einem Bruch (n × a)/(n × b) ist, indem visuelle Bruchmodelle verwendet werden. Dabei beachten, wie sich Anzahl und Größe der Teile verändern, obwohl die beiden Brüche insgesamt gleich groß bleiben. Dieses Prinzip nutzen, um gleichwertige Brüche zu erkennen und selbst zu bilden.
Zwei Brüche mit unterschiedlichen Zählern und unterschiedlichen Nennern vergleichen, z. B. durch das Bilden gemeinsamer Nenner oder gemeinsamer Zähler oder durch den Vergleich mit einem Referenzbruch wie 1/2. Erkennen, dass Vergleiche nur gültig sind, wenn sich beide Brüche auf dasselbe Ganze beziehen. Die Ergebnisse der Vergleiche mit den Symbolen >, = oder < darstellen und die Schlussfolgerungen begründen, z. B. mithilfe eines visuellen Bruchmodells.