Finde die kürzeste Zeitspanne – Mathe in Klasse 6
Wie findest du die kürzeste Zeitspanne, wenn Stunden, Minuten und Sekunden nebeneinanderstehen? Auf Schlaumik.de übst du, Zeitangaben zu vergleichen. In dieser Aufgabe wählst du aus vier Angaben die kürzeste Dauer aus. Dabei zählen die Zahl und die passende Einheit.
Zur Auswahl stehen 1,4 Stunden, 4700 Sekunden, 1,3 Stunden und 79 Minuten. Die kleinste Zahl bedeutet nicht automatisch die kürzeste Zeit. Rechne deshalb alle Angaben in dieselbe Einheit um. Sekunden sind hier praktisch, weil du dann ganze Zahlen vergleichen kannst.
Eine Stunde hat 60 Minuten. Eine Minute hat 60 Sekunden. Eine Stunde entspricht also 3600 Sekunden. Um Stunden in Sekunden umzurechnen, multiplizierst du mit 3600. Bei Minuten multiplizierst du mit 60. Schreibe die Ergebnisse am besten auf.
- 1,4 Stunden entsprechen 5040 Sekunden.
- 4700 Sekunden bleiben 4700 Sekunden.
- 1,3 Stunden entsprechen 4680 Sekunden.
- 79 Minuten entsprechen 4740 Sekunden.
Jetzt vergleichst du die vier Zahlen. 4680 ist die kleinste Zahl. Deshalb sind 1,3 Stunden die kürzeste Zeitspanne. Die Angabe 4700 Sekunden liegt nur knapp darüber: Sie ist um 20 Sekunden länger. Genaues Umrechnen hilft dir auch bei kleinen Unterschieden.
Ein Tipp zu Kommazahlen: 1,3 Stunden sind nicht 1 Stunde und 3 Minuten. Die 0,3 Stunden rechnest du in Minuten um: Du multiplizierst 0,3 mit 60 und erhältst 18 Minuten. Somit sind 1,3 Stunden genau 1 Stunde und 18 Minuten, also insgesamt 78 Minuten. Auch daran erkennst du: Diese Zeitspanne ist kürzer als 79 Minuten.
Mit dieser Mathematikübung für die 6. Klasse festigst du das Umrechnen von Zeiteinheiten. Gleichzeitig trainierst du das Rechnen mit Dezimalzahlen und das Vergleichen von Größen. Gehe in drei Schritten vor: gemeinsame Einheit wählen, umrechnen, vergleichen. So behältst du den Überblick und kannst Zeitspannen sicher einschätzen.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
