Berechne den Preis für Gurken – Mathe in Klasse 6
Was kostet dein Einkauf? In dieser Matheübung auf Schlaumik.de berechnest du den Preis für Gemüse. Für einen Salat kaufst du 0,6 kg Gurken. Eine Tabelle zeigt dir die Preise pro Kilogramm. Du liest den passenden Preis ab und findest heraus, wie viel du bezahlen musst.
Vom Kilopreis zum Gesamtpreis
Bei den Gurken steht ein Preis von 2,40 € pro kg. Das bedeutet: Ein ganzes Kilogramm kostet 2,40 €. Du kaufst aber nur 0,6 kg. Deshalb multiplizierst du die Menge mit dem Kilopreis. Wichtig ist, dass du die beiden Angaben richtig zuordnest: 0,6 ist die Menge in Kilogramm, 2,40 ist der Preis in Euro pro Kilogramm.
- Lies die Aufgabe genau: Gesucht ist der Preis für 0,6 kg Gurken.
- Suche in der Tabelle die Zeile mit den Gurken.
- Nimm den Kilopreis von 2,40 € und multipliziere ihn mit 0,6.
- Prüfe dein Ergebnis und trage den Betrag in Euro ein.
Die Rechnung lautet: . Du bezahlst also 1,44 € für die Gurken. Das sind ein Euro und 44 Cent.
Du kannst auch in kleinen Schritten rechnen: Für 0,1 kg zahlst du ein Zehntel des Kilopreises, also 0,24 €. Für 0,6 kg nimmst du diesen Betrag sechsmal. So kommst du ebenfalls auf 1,44 €. Dieser Weg hilft dir, die Multiplikation mit Dezimalzahlen zu verstehen.
Prüfe zum Schluss, ob dein Ergebnis passt. Du kaufst weniger als ein Kilogramm. Die Gurken müssen deshalb weniger als 2,40 € kosten. Achte außerdem auf das Dezimalkomma. Schreibe den Geldbetrag mit zwei Nachkommastellen, damit die Cent klar erkennbar sind.
Mit dieser Aufgabe für die 6. Klasse übst du, Tabellen zu lesen und Dezimalzahlen zu multiplizieren. Du lernst, Mengen und Preise miteinander zu verknüpfen. Erkläre deinen Rechenweg gern deinen Eltern oder deiner Lehrkraft: Welche Zeile brauchst du, und warum multiplizierst du? So kannst du Preise auch bei einem Einkauf besser einschätzen.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
