Wie lange wartet Eva? Berechne Wartezeiten in Klasse 6
Wie lange musst du auf jemanden warten? In dieser Mathematikübung auf Schlaumik.de lernst du, Wartezeiten zu berechnen. Du liest eine kurze Sachaufgabe, vergleichst Uhrzeiten und beantwortest eine Frage mit Ja oder Nein. Die Übung für die 6. Klasse hilft dir, Zeitspannen sicher zu bestimmen und Aussagen genau zu prüfen.
Eva und Paul sind um 19:20 Uhr verabredet. Eva kommt um 19:25 Uhr, Paul erst um 19:35 Uhr. Die Frage lautet: Muss Eva weniger als 23 Minuten auf Paul warten? Wichtig ist dabei, wann Eva tatsächlich ankommt. Sie wartet nicht schon ab der vereinbarten Uhrzeit, sondern erst ab 19:25 Uhr.
So gehst du Schritt für Schritt vor:
- Lies die Uhrzeiten und finde heraus, wer zuerst ankommt.
- Bestimme den Beginn und das Ende von Evas Wartezeit.
- Berechne, wie viele Minuten zwischen diesen beiden Uhrzeiten liegen.
- Vergleiche die Wartezeit mit 23 Minuten und beantworte die Frage mit Ja oder Nein.
Von 19:25 Uhr bis 19:35 Uhr vergehen 10 Minuten. Beide Uhrzeiten liegen in derselben Stunde. Du kannst deshalb 25 von 35 abziehen. 10 Minuten sind weniger als 23 Minuten. Die richtige Antwort ist also: Ja, Eva muss weniger als 23 Minuten warten.
Achte darauf: Verspätung und Wartezeit sind nicht dasselbe. Paul kommt 15 Minuten nach der vereinbarten Uhrzeit an. Eva wartet aber nur 10 Minuten, weil sie selbst erst um 19:25 Uhr da ist. Die vereinbarte Uhrzeit ist also nicht automatisch der Beginn der Wartezeit. Für deine Rechnung brauchst du die beiden tatsächlichen Ankunftszeiten.
Mit solchen Zeitaufgaben trainierst du genaues Lesen und logisches Denken. Du lernst, wichtige Angaben auszuwählen und dein Ergebnis mit der Frage abzugleichen. Das hilft dir auch im Alltag, etwa bei einer Verabredung. Zu Hause oder im Unterricht kannst du deinen Rechenweg erklären. Frage dich dabei: Wann beginnt das Warten? Wann endet es? Passt dein Ergebnis zur Frage?
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
