Finde die fehlenden Ziffern beim Multiplizieren – 6. Klasse
Bei dieser Übung auf Schlaumik.de ergänzt du fehlende Ziffern in einer Multiplikation. Das Ergebnis kennst du bereits. Deine Aufgabe ist es, die beiden passenden Zahlen zu finden. Dabei helfen dir Kopfrechnen, genaues Hinschauen und ein guter Plan.
Im Beispiel soll das Ergebnis 180 sein. Beide Zahlen sind zweistellig. Drei Ziffernfelder sind leer, und die zweite Zahl endet bereits auf 5. Zur Auswahl stehen die Ziffern 6, 2, 5 und 1. Du prüfst, welche Ziffer an welcher Stelle passt.
So findest du passende Ziffern
Schau zuerst auf die Zehnerstellen. Eine Ziffer an dieser Stelle bestimmt, wie groß die Zahl ist. Eine 1 steht hier für einen Zehner, eine 6 für sechs Zehner. Überlege deshalb vor dem Einsetzen, ob dein Ergebnis zu groß werden könnte.
- Schau auf das Ergebnis und die fest vorgegebene 5.
- Achte darauf, welche Felder für Zehner und Einer stehen.
- Schließe Ziffern aus, die an einer bestimmten Stelle das Ergebnis zu groß machen.
- Setze passende Ziffern ein und rechne zur Kontrolle nach.
Ein hilfreicher Gedanke: Die erste Zahl ist mindestens 10, weil sie zweistellig ist. Würdest du bei der zweiten Zahl eine 2 vor die 5 setzen, wäre sie 25. Schon die Rechnung ergibt mehr als 180. Die 2 passt also nicht in diese Zehnerstelle. So kannst du Möglichkeiten ausschließen, statt nur zu raten.
Du übst dabei das Multiplizieren zweistelliger Zahlen. Außerdem wirst du sicherer im Umgang mit Zehnern und Einern. Die Zahlen, die du miteinander multiplizierst, heißen Faktoren. Das Ergebnis heißt Produkt. Hier kennst du das Produkt und suchst die Faktoren. So festigst du wichtige Grundlagen für den Mathematikunterricht in der 6. Klasse.
Wenn du mit deinen Eltern oder einer Lehrkraft übst, erkläre deinen Denkweg. Warum passt eine Ziffer? Warum scheidet eine andere aus? Ein Versuch muss nicht sofort passen. Nutze ihn, um gezielt weiterzusuchen. Schritt für Schritt wirst du sicherer beim Ergänzen von Rechenaufgaben.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- berechnen auf der Grundlage tragfähiger inhaltlicher Vorstellungen zu den Operationen (z. B. Anteilsbildung, Verteilen, Aufteilen) die Werte von Produkten und Quotienten rationaler Zahlen in verschiedenen Darstellungsformen (insbesondere Bruch, gemischte Zahl, Dezimalbruch), bei angemessen gewählten Zahlen auch im Kopf.
- berechnen die Werte von Potenzen mit natürlichen Exponenten und rationalen Basen; sie deuten Potenzen mit negativen ganzzahligen Exponenten als Schreibweise für Brüche mit Zähler 1, wenden dies in Rechnungen an und interpretieren Darstellungen von Alltagsgrößen, die Zehnerpotenzen mit negativen Exponenten enthalten.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwendung von Kommutativ- und Assoziativgesetz bzw. dadurch ergeben, dass man die hinsichtlich des Rechenaufwands jeweils günstigste Darstellungsform rationaler Zahlen für die Berechnung auswählt.
