Finde den kleinsten Rabatt in Euro – 6. Klasse
Wie erkennst du den kleinsten Rabatt in Euro? In der Übung „Rabatte vergleichen“ auf Schlaumik.de übst du Prozentrechnung für die 6. Klasse. Du berechnest, wie viel Geld ein Rabatt spart. Danach vergleichst du die Beträge.
Die Rangerin kauft Ausrüstung für verletzte Waldtiere. Die Wolldecke kostete ursprünglich 24 Euro und hat 6 % Rabatt. Das Fangnetz kostete ursprünglich 18 Euro und hat 9 % Rabatt. Die Tragebox kostete ursprünglich 32 Euro und hat 5 % Rabatt. Deine Aufgabe: Wähle den kleinsten Rabatt in Euro.
So vergleichst du Rabatte
Ein Rabatt ist ein Preisnachlass. Die Prozentangabe bezieht sich auf den alten Preis. Teile diesen Preis zuerst durch 100. Das Ergebnis entspricht 1 % des Preises. Multipliziere diesen Betrag dann mit der angegebenen Prozentzahl. So erhältst du die Ersparnis in Euro.
- Lies den alten Preis und den Prozentsatz für jeden Gegenstand ab.
- Berechne die drei Rabattbeträge einzeln.
- Notiere die Ergebnisse in Euro mit zwei Nachkommastellen.
- Vergleiche die Beträge und wähle den kleinsten Rabatt.
Bei der Wolldecke entspricht 1 % von 24 Euro genau 0,24 Euro. Für 6 % multiplizierst du 0,24 Euro mit 6. Du erhältst einen Rabatt von 1,44 Euro. Beim Fangnetz beträgt der Rabatt 1,62 Euro, bei der Tragebox 1,60 Euro. Die Wolldecke hat also den kleinsten Rabatt in Euro.
Wichtig: Der kleinste Prozentsatz führt nicht immer zur kleinsten Ersparnis. Die Tragebox hat zwar nur 5 % Rabatt, aber einen höheren Ausgangspreis als die Wolldecke. Deshalb ist ihr Rabatt in Euro größer. Achte auch auf die Nachkommastellen: 1,60 Euro sind weniger als 1,62 Euro.
Mit dieser Matheübung trainierst du das Rechnen mit Prozenten und Dezimalzahlen. Du lernst, Preisangaben genau zu lesen und Geldbeträge sicher zu vergleichen. Die Übung passt zum Lernen zu Hause und zum Mathematikunterricht. Denk daran: Gesucht ist der Rabattbetrag, nicht der neue Preis.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
