Berechne und vergleiche Blumenpreise mit Rabatt – Klasse 6
Welche Pflanze ist nach dem Rabatt günstiger? In der Übung „Rabatte im Blumenladen“ auf Schlaumik.de berechnest du zwei neue Preise und wählst die günstigere Pflanze aus. Dabei übst du Prozentrechnung für die 6. Klasse.
Links siehst du eine Orchidee mit dem Preis 1 200 und 15 % Rabatt. Rechts steht eine Grünpflanze mit dem Preis 1 500 und 20 % Rabatt. Ein Rabatt ist ein Preisnachlass. Du bezahlst weniger als den ursprünglichen Preis.
Der ursprüngliche Preis entspricht 100 %. Ein Prozent ist ein Hundertstel davon. Teile den Preis durch 100, um den Wert von 1 % zu finden. Multipliziere diesen Wert mit der Prozentzahl des Rabatts. Anschließend ziehst du den Rabattbetrag vom ursprünglichen Preis ab.
So vergleichst du die Blumenpreise
- Lies den Preis und den Rabatt für jede Pflanze ab.
- Berechne beide Rabattbeträge getrennt.
- Ziehe jeden Rabattbetrag vom zugehörigen Ausgangspreis ab.
- Vergleiche die neuen Preise und wähle die günstigere Pflanze.
Bei der Orchidee entspricht 1 % dem Betrag 12. Für 15 % Rabatt rechnest du 12 mal 15. Der Preisnachlass beträgt 180. Nach dem Abziehen bleibt ein Preis von 1 020. Bei der Grünpflanze entspricht 1 % dem Betrag 15. Ihr Rabatt von 20 % beträgt 300. Der neue Preis ist 1 200.
Ein größerer Rabatt in Prozent führt nicht immer zum günstigeren Endpreis. Hier ist die Orchidee günstiger, obwohl die Grünpflanze den höheren Prozentsatz hat. Vergleiche deshalb immer die Preise nach dem Abzug.
Du kannst im Mathematikunterricht oder zu Hause üben. Schreibe deine Rechenschritte auf und besprich sie mit deinen Eltern oder deiner Lehrkraft. Prüfe zum Schluss: Ist jeder neue Preis niedriger als vorher? So lernst du, Rabatte sicher zu berechnen und Angebote sorgfältig zu vergleichen.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
