Schriftlich multiplizieren: Fülle die Lücken (6. Klasse)
Bei dieser Matheübung auf Schlaumik.de füllst du Lücken bei der schriftlichen Multiplikation. Du übst Malaufgaben mit zweistelligen Zahlen und ergänzt fehlende Ziffern. Dabei helfen dir die Ziffern, die bereits eingetragen sind. So kannst du jeden Rechenschritt gezielt prüfen.
Im gezeigten Beispiel steht die Aufgabe 79 mal 65. Unter den beiden Zahlen siehst du zwei Teilprodukte und die Ergebniszeile. Einige Ziffern fehlen. Du rechnest die einzelnen Schritte nach und findest heraus, welche Ziffer jeweils in die Lücke gehört.
So findest du die fehlenden Ziffern
Beginne mit der Einerziffer 5. Du rechnest von rechts nach links und achtest auf die Überträge. Zum Beispiel ergibt 9 mal 5 die Zahl 45: Du schreibst die 5 an die Einerstelle und nimmst die 4 als Übertrag zur nächsten Stelle mit.
- Berechne das erste Teilprodukt mit der 5. Vergiss den Übertrag nicht.
- Multipliziere danach mit der 6. Sie steht in 65 für sechs Zehner, also für 60.
- Beachte die Verschiebung: Die zweite Teilproduktzeile steht eine Stelle weiter links.
- Addiere beide Teilprodukte stellengerecht. Prüfe dabei auch die Überträge der Addition.
- Vergleiche deine Rechnung mit den vorgegebenen Ziffern und ergänze die Lücken.
Die versetzte Zeile ist wichtig: Sie zeigt, dass du mit Zehnern rechnest. Beim Addieren müssen deshalb Einer unter Einern und Zehner unter Zehnern stehen. Passt eine Ziffer nicht, prüfst du zuerst den Übertrag und danach die Stelle. So suchst du gezielt nach dem Fehler, statt zu raten.
Sicherer rechnen in der 6. Klasse
Mit dieser Übung wiederholst du das schriftliche Multiplizieren und stärkst dein Verständnis für Stellenwerte. Du kannst die Aufgabe zu Hause oder im Unterricht bearbeiten. Erkläre dabei laut, warum du eine Ziffer einsetzt. So wird dein Rechenweg nachvollziehbar. Gehe Schritt für Schritt vor: Jede passende Ziffer bringt dich dem vollständigen Ergebnis näher.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- berechnen auf der Grundlage tragfähiger inhaltlicher Vorstellungen zu den Operationen (z. B. Anteilsbildung, Verteilen, Aufteilen) die Werte von Produkten und Quotienten rationaler Zahlen in verschiedenen Darstellungsformen (insbesondere Bruch, gemischte Zahl, Dezimalbruch), bei angemessen gewählten Zahlen auch im Kopf.
- berechnen die Werte von Potenzen mit natürlichen Exponenten und rationalen Basen; sie deuten Potenzen mit negativen ganzzahligen Exponenten als Schreibweise für Brüche mit Zähler 1, wenden dies in Rechnungen an und interpretieren Darstellungen von Alltagsgrößen, die Zehnerpotenzen mit negativen Exponenten enthalten.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwendung von Kommutativ- und Assoziativgesetz bzw. dadurch ergeben, dass man die hinsichtlich des Rechenaufwands jeweils günstigste Darstellungsform rationaler Zahlen für die Berechnung auswählt.
