Reicht Mias Geld? Einkaufskosten berechnen in Klasse 6
Wie findest du heraus, ob dein Geld für einen Einkauf reicht? In dieser Mathematikübung auf Schlaumik.de berechnest du Einkaufskosten und vergleichst sie mit einem Budget. Das ist der Geldbetrag, den du ausgeben kannst.
Bäckerin Mia hat 75 € für ihren Einkauf. Ein Mehlsack kostet 14 €, ein Butterpaket 4,80 € und ein Kakaopaket 11,60 €. Du prüfst, welchen Einkauf sie für die Kuchenbestellung bezahlen kann. Dafür schaust du dir die Preise und die benötigten Mengen genau an.
Multipliziere zuerst den Preis einer Ware mit ihrer Anzahl. Drei Mehlsäcke kosten zum Beispiel zusammen 42 €. Bei einem Einkauf mit mehreren Waren berechnest du die Kosten für jede Warenart einzeln. Danach addierst du die Teilbeträge. Notiere die Ergebnisse, damit du nichts übersiehst.
- Lies die Preise und Mengen sorgfältig.
- Multipliziere den Einzelpreis mit der Anzahl.
- Addiere die Teilbeträge eines Einkaufs.
- Vergleiche den Gesamtpreis mit dem Budget.
Zur Auswahl stehen 16 Butterpakete, 3 Mehlsäcke und 2 Kakaopakete sowie 3 Mehlsäcke und 4 Kakaopakete. Prüfe alle drei Möglichkeiten. Kostet ein Einkauf höchstens 75 €, reicht Mias Geld. Ist er teurer, kann sie ihn nicht bezahlen.
Achte beim Rechnen auf Euro und Cent. Schreibe Geldbeträge am besten mit zwei Nachkommastellen auf, etwa 14,00 €. Beim schriftlichen Addieren setzt du die Kommas genau untereinander. So stehen Euro und Cent an der richtigen Stelle.
Ein passender Einkauf muss nicht genau 75 € kosten. Auch ein niedrigerer Gesamtpreis passt in Mias Budget. Du kannst zusätzlich ausrechnen, wie viel Geld übrig bleibt. Ziehe dazu die Einkaufskosten von Mias 75 € ab.
Mit dieser Aufgabe übst du Multiplikation, Addition und das Vergleichen von Dezimalzahlen in der 6. Klasse. Du lernst, Angaben in einer Sachaufgabe zu nutzen und deine Entscheidung zu begründen. Das hilft dir auch beim Planen eigener Einkäufe. Rechne in Ruhe und kontrolliere deine Ergebnisse.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
