6. Klasse: Drehe den Minutenzeiger und bestimme die Uhrzeit
Wie verändert sich die Uhrzeit, wenn du den Minutenzeiger drehst? Bei der Übung „Drehungen am Zifferblatt“ auf Schlaumik.de verbindest du das Ablesen einer analogen Uhr mit Winkeln. So übst du Mathematik für die 6. Klasse an einem vertrauten Alltagsbeispiel.
Im gezeigten Beispiel zeigt die Uhr 1:00 Uhr. Der Minutenzeiger soll sich um 180° im Uhrzeigersinn weiterdrehen. Du entscheidest, welche Uhrzeit danach passt: 1:30, 1:45 oder 2:00 Uhr. Schau zuerst auf die Ausgangszeit. Achte dann auf den Drehwinkel und die Drehrichtung.
So findest du die neue Uhrzeit
Eine ganze Runde auf dem Zifferblatt hat 360°. Dafür braucht der Minutenzeiger 60 Minuten. 180° sind die Hälfte einer ganzen Runde. Der Zeiger bewegt sich also um 30 Minuten weiter. Vom Start an der 12 gelangt er im Uhrzeigersinn über die 3 zur 6. Aus 1:00 Uhr wird damit 1:30 Uhr.
So löst du die Aufgabe Schritt für Schritt:
- Lies die Uhrzeit ab und finde den Minutenzeiger.
- Überlege, welcher Teil einer ganzen Runde 180° ist.
- Stelle dir die Bewegung im Uhrzeigersinn vor.
- Zähle die passenden Minuten zur Ausgangszeit dazu.
- Vergleiche dein Ergebnis mit den drei Antwortmöglichkeiten.
Ein kleiner Merktipp hilft dir: Von einer Zahl zur nächsten dreht sich der Minutenzeiger um 30°. Dabei vergehen 5 Minuten. Sechs solche Schritte führen von der 12 bis zur 6. Das sind zusammen 30 Minuten. Eine Vierteldrehung von 90° entspricht dagegen 15 Minuten.
Mit dieser Übung trainierst du, Winkel und Zeitspannen zu verbinden. Du liest die Uhr genauer ab und stellst dir Drehungen um den Mittelpunkt vor. Wenn du zu Hause oder im Unterricht übst, erkläre deinen Lösungsweg laut: Warum passt 1:30 Uhr? So zeigst du Eltern und Lehrkräften nicht nur die richtige Antwort, sondern auch, wie du darauf kommst.
Zugehörige Standards
Kompetenzerwartungen und Inhalte
Die Schülerinnen und Schüler ...
- lösen einfache Prozentaufgaben aus dem Alltag (u. a. zu Rabatt und Zins) mithilfe geeigneter Verfahren (insbesondere Grundgleichung der Prozentrechnung, Schlussrechnung).
- entnehmen einfachen Texten (z. B. aus Zeitungen), die Prozentangaben enthalten, die wesentlichen mathematischen Informationen und prüfen diese auf Korrektheit (auch: Unterscheidung von „Prozent“ und „Prozentpunkten“); dabei gehen sie flexibel mit in den Medien häufig verwendeten alternativen Darstellungen von Prozentangaben um (z. B. „jeder Siebte“, „drei von fünf“).
- bestimmen zu Daten aus statistischen Erhebungen absolute und relative Häufigkeiten und verwenden für letztgenannte flexibel deren unterschiedliche Darstellungen (v. a. Bruch, Dezimalbruch und Prozentsatz). Sie stellen so aufbereitete Daten u. a. mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms graphisch strukturiert dar (insbesondere in Form von Kreis- und Säulendiagrammen) und diskutieren Vor- und Nachteile unterschiedlicher Darstellungen.
- formulieren bezüglich der Darstellung von Sachverhalten in Diagrammen (z. B. zu Aspekten der Globalisierung und nachhaltigen Entwicklung sowie zu politischen Sachverhalten) sinnvolle Fragen sowie begründete Aussagen; sie erkennen manipulative Aspekte solcher Darstellungen und diskutieren diese altersangemessen.
- verwenden im Rahmen der Interpretation von Daten das arithmetische Mittel; in Fällen, in denen Rohdaten vorliegen, bestimmen sie dieses auch mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.
