Wie lange wartet Lena auf Ben? Zeitspannen berechnen in Klasse 5
Wie lange musst du warten, wenn du zu früh zu einer Verabredung kommst und dein Freund sich verspätet? Mit der Übung „Wartezeit berechnen“ auf Schlaumik.de übst du, Uhrzeiten und Zeitspannen zu unterscheiden. Die Sachaufgabe passt zum Mathematikunterricht der 5. Klasse und greift eine Situation aus dem Alltag auf.
Von der Uhrzeit zur Wartezeit
Lena und Ben sind für 12:10 Uhr verabredet. Lena kommt 5 Minuten zu früh. Sie ist also schon um 12:05 Uhr da. Ben kommt 15 Minuten zu spät und trifft erst um 12:25 Uhr ein. Du suchst die Zeitspanne zwischen Lenas Ankunft und Bens Ankunft.
Wichtig ist: Lena wartet bereits vor der vereinbarten Uhrzeit. Bis 12:10 Uhr wartet sie 5 Minuten. Danach kommen noch 15 Minuten dazu. Insgesamt sind das 20 Minuten. Auf die Frage, ob Lena länger als 25 Minuten warten muss, lautet die Antwort deshalb: Nein.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- Lies die Aufgabe genau und finde die vereinbarte Uhrzeit.
- Achte auf die Angaben „zu früh“ und „zu spät“.
- Rechne bei „zu früh“ die Minuten zurück und bei „zu spät“ vorwärts.
- Bestimme die Zeitspanne zwischen den beiden Ankunftszeiten.
- Vergleiche deine Wartezeit mit der Zeitangabe in der Frage.
Ein Tipp: Zeichne einen Zeitstrahl auf ein Blatt Papier. Markiere 12:05 Uhr, 12:10 Uhr und 12:25 Uhr. Trage die Minuten zwischen den Markierungen ein. So erkennst du die beiden Abschnitte der Wartezeit. Du siehst auch, warum Bens Verspätung allein noch nicht die gesamte Wartezeit angibt.
Achte beim Antworten auf die Wörter „länger als“. Gesucht ist eine Wartezeit von mehr als 25 Minuten. Auch genau 25 Minuten wären nicht länger als 25 Minuten. Mit diesem genauen Blick kannst du deine Ja-Nein-Antwort sicher begründen.
Du trainierst hier das Rechnen mit Minuten und das sorgfältige Lesen von Sachaufgaben. Zu Hause oder im Unterricht kannst du deinen Rechenweg laut erklären. Wenn du Anfang, Ende und Dauer der Wartezeit benennen kannst, hast du die Aufgabe gut verstanden.
Zugehörige Standards
Die Schülerinnen und Schüler ...
- verstehen das Prinzip des Messens und rechnen Größenangaben bei Geld (€, ct), Länge (km, m, dm, cm, mm), Masse (t, kg, g, mg) und Zeit (h, min, s) jeweils in andere Einheiten um; dabei verwenden sie bei den Größen Geld, Länge und Masse – unter Rückgriff auf Einheitentafeln – auch Angaben in Kommaschreibweise.
- rechnen sicher mit Größen (addieren, subtrahieren, vervielfachen, dividieren); die zugehörigen Regeln, die sich aus der Zusammensetzung einer Größe aus Maßzahl und Maßeinheit ergeben, erklären sie an Beispielen. Beim Addieren und Subtrahieren gehen sie bei den Größen Geld, Länge und Masse auch mit Größenangaben in Kommaschreibweise um.
- schätzen in Sachsituationen Größen unter Verwendung von Bezugsgrößen aus ihrer Erfahrungswelt (z. B. Körpergröße eines Menschen) ab und nutzen dies bei Sachaufgaben auch zur Kontrolle von Ergebnissen; deren Plausibilität überprüfen sie bei Bedarf auch durch eine gezielte Recherche (z. B. im Internet). Ihre Lösungswege dokumentieren sie nachvollziehbar und präsentieren sie in angemessener Form.
- setzen die in der Grundschule noch intuitiv verwendete Schlussrechnung bewusst zur Lösung von Sachaufgaben ein und stellen die einzelnen Rechenschritte – auch in Form eines Dreisatzes – strukturiert dar.
- lösen insbesondere zum Maßstab realitätsnahe Sachaufgaben und verwenden dabei geeignete Einheiten.
