Preislisten lesen und Ausgaben addieren – 5. Klasse
Mit Preislisten rechnen macht Mathe alltagsnah und verständlich. Auf dieser Übungsseite lernst du, Informationen aus einer Tabelle genau zu lesen und passende Preise zusammenzurechnen. Im gezeigten Beispiel geht es um eine Geburtstagsfeier. In der Preisliste stehen mehrere Ausgaben, gefragt wird aber nur nach Essen und Getränken. Du schaust also genau hin, wählst die richtigen Zahlen aus und rechnest sie zusammen.
So übst du einen wichtigen Schritt in Mathematik: Nicht alle Angaben sind immer nötig. In der Tabelle stehen zwar auch noch andere Kosten, zum Beispiel für den Animateur oder die Dekoration, doch für die Frage brauchst du nur zwei Werte. Das trainiert dein Leseverständnis und dein genaues Arbeiten. Du lernst, eine Sachaufgabe zu verstehen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und dann sicher zu rechnen.
Die Rechnung ist hier übersichtlich und klar: . Paul hat also für Essen und Getränke zusammen 1 040 € ausgegeben. Solche Aufgaben helfen dir, Plusaufgaben mit größeren Zahlen sicher zu lösen und Ergebnisse sinnvoll im Zusammenhang mit Geld anzugeben.
Die Übung passt gut zur 5. Klasse, weil sie Rechnen mit Geld, Tabellenlesen und Sachaufgaben verbindet. Kinder arbeiten Schritt für Schritt: erst lesen, dann die passenden Preise finden, danach rechnen und zum Schluss die Antwort richtig formulieren. Eltern und Lehrkräfte können die Aufgabe gut nutzen, um mathematisches Denken im Alltag zu fördern. Preislisten, Einkaufszettel oder Kostenübersichten begegnen uns schließlich oft im echten Leben.
- du liest eine Preisliste aufmerksam
- du findest die wichtigen Angaben in einer Tabelle
- du addierst Geldbeträge richtig
- du übst Sachaufgaben aus dem Alltag
- du formulierst eine passende Antwort mit Euro-Zeichen
Auf Schlaumik.de kannst du mit solchen Aufgaben selbstständig üben und sicherer werden. Die klare Darstellung hilft dir, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. So merkst du schnell: Mit Preislisten rechnen ist gar nicht schwer. Wenn du genau liest und ordentlich rechnest, kommst du Schritt für Schritt zur richtigen Lösung.
Zugehörige Standards
Die Schülerinnen und Schüler ...
- erläutern, warum die Menge der natürlichen Zahlen kein größtes Element besitzt, und benennen auch Zahlen über eine Million sicher.
- verstehen das Zehnersystem als Stellenwertsystem und beschreiben (z. B. auch in Abgrenzung zum römischen Zahlensystem), was ein Stellenwertsystem ausmacht.
- lesen natürliche Zahlen am Zahlenstrahl ab und stellen sie unter Wahl einer geeigneten Skalierung am Zahlenstrahl dar.
- runden natürliche Zahlen und wenden dies in Sachzusammenhängen sinnvoll an.
- verstehen die Notwendigkeit, die Menge der natürlichen Zahlen zur Menge der ganzen Zahlen zu erweitern, und beschreiben Sachsituationen, in denen negative ganze Zahlen von Bedeutung sind.
- ordnen ganze Zahlen der Größe nach, stellen sie an einer Zahlengeraden dar und veranschaulichen dort ihre Beträge.
- überprüfen Aussagen (z. B.: Von zwei ganzen Zahlen ist diejenige größer, die den größeren Betrag hat.) auf ihre Richtigkeit hin und verwenden Gegenbeispiele, um Aussagen zu widerlegen.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- wenden die bereits in der Grundschule erlernten schriftlichen Rechenverfahren der Addition und der Subtraktion natürlicher Zahlen auch auf natürliche Zahlen größer als eine Million automatisiert an. Ihre Ergebnisse überprüfen sie durch Abschätzen der Größenordnung kritisch.
- bestimmen die Werte von Summen und Differenzen ganzer Zahlen, veranschaulichen ihre Strategien (z. B. mithilfe von Guthaben und Schulden) und erläutern diese; bei angemessen gewählten Zahlen berechnen sie die Werte von Summen und Differenzen auch im Kopf. Sie unterscheiden dabei klar zwischen Vor- und Rechenzeichen.
- lösen Gleichungen der Form a + x = b, x − a = b und a − x = b, wie in der Grundschule angebahnt, durch systematisches Probieren oder durch Bildung der jeweiligen Umkehraufgabe.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ- und Assoziativgesetz ergeben; sie verwenden dabei auch, dass jede Differenz als Summe aufgefasst werden kann.
- erkennen die Struktur von Termen, die durch Addition und Subtraktion ganzer Zahlen sowie durch Klammersetzung entstehen, gliedern solche Terme unter Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe und ermitteln deren Wert in fortlaufender, klar strukturierter Rechnung.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- multiplizieren und dividieren natürliche Zahlen automatisiert schriftlich, auch wenn Faktoren mehr als zwei Stellen haben bzw. Divisoren größer als zehn sind. Ihre Ergebnisse überprüfen sie durch Abschätzen der Größenordnung kritisch.
- faktorisieren natürliche Zahlen und ermitteln deren Primfaktorzerlegung, wobei sie sich der Eindeutigkeit dieser Zerlegung bewusst sind; beim Faktorisieren wenden sie auch Regeln für die Teilbarkeit durch 2, 3, 5 und 10 zielgerichtet an und argumentieren mit ihnen.
- erkennen, ob in einem realitätsnahen Kontext das Zählprinzip angewendet werden kann, und nutzen dieses sowie Baumdiagramme zur systematischen Bestimmung von Anzahlen.
- machen die Vorzeichenregeln für die Multiplikation und Division ganzer Zahlen altersgemäß plausibel und berechnen die Werte von Produkten und Quotienten ganzer Zahlen, bei angemessen gewählten Zahlen auch im Kopf.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ- und Assoziativgesetz ergeben.
- berechnen die Werte von Potenzen mit natürlichen Exponenten und ganzzahligen Basen, verwenden Zehnerpotenzen, um große natürliche Zahlen situationsangemessen darzustellen, und nutzen Potenzen auch in Sachzusammenhängen (z. B. zur Beschreibung von Phänomenen, denen ein wiederholtes Verdoppeln zugrunde liegt); sie verfügen über ein automatisiertes Wissen der Quadratzahlen bis 400.
- lösen Gleichungen der Form a ⋅ x = b, x : a = b und a : x = b, wie in der Grundschule angebahnt, durch systematisches Probieren oder durch Bildung der jeweiligen Umkehraufgabe.
