Ordne die Lösungsschritte einer Gleichung – 5. Klasse
Wie wird aus einer Gleichung eine Lösung? Auf Schlaumik.de bringst du vier vorgegebene Lösungsschritte in die richtige Reihenfolge. In dieser Matheübung für die 5. Klasse lernst du, einen Rechenweg zu verstehen und Schritt für Schritt zu ordnen.
Du startest mit der Gleichung . Der Buchstabe d steht für eine unbekannte Zahl. Die Zahl direkt vor dem Buchstaben zeigt, wie oft d genommen wird. Beide Terme enthalten dasselbe d. Deshalb kannst du sie zusammenfassen.
So ordnest du die Lösungsschritte
- Suche zuerst die Ausgangsgleichung. Dort werden von 23-mal d genau 13-mal d abgezogen.
- Fasse die gleichartigen Terme zusammen: 23 minus 13 ergibt 10. Danach ist zehnmal d gleich 50.
- Teile beide Seiten durch 10. So steht d allein. Auf der anderen Seite steht nun 50 geteilt durch 10.
- Berechne das Ergebnis: Die gesuchte Zahl ist 5. Dieser Lösungsschritt gehört an das Ende.
Wichtig ist, dass du beim Teilen beide Seiten der Gleichung gleich behandelst. So bleibt die Gleichheit erhalten. Beim Zusammenfassen vereinfachst du dagegen nur den Term auf der linken Seite. Sein Wert bleibt gleich, und die 50 auf der rechten Seite bleibt unverändert.
Prüfe beim Ordnen jeden Übergang: Passt der nächste Schritt wirklich zum vorherigen? Überlege, welche Rechnung dazwischen ausgeführt wird. In diesem Beispiel fasst du zuerst zusammen. Danach teilst du und rechnest das Ergebnis aus. So findest du die Reihenfolge mit einem klaren Plan.
Mit der Übung kannst du das Lösen einfacher linearer Gleichungen im Unterricht oder zu Hause wiederholen. Du trainierst, genau hinzusehen und Rechenschritte zu begründen. Erkläre deinen Rechenweg auch einmal laut. Wenn du sagen kannst, warum ein Schritt folgt, verstehst du die Lösung noch besser.
Zugehörige Standards
Die Schülerinnen und Schüler ...
- wenden die bereits in der Grundschule erlernten schriftlichen Rechenverfahren der Addition und der Subtraktion natürlicher Zahlen auch auf natürliche Zahlen größer als eine Million automatisiert an. Ihre Ergebnisse überprüfen sie durch Abschätzen der Größenordnung kritisch.
- bestimmen die Werte von Summen und Differenzen ganzer Zahlen, veranschaulichen ihre Strategien (z. B. mithilfe von Guthaben und Schulden) und erläutern diese; bei angemessen gewählten Zahlen berechnen sie die Werte von Summen und Differenzen auch im Kopf. Sie unterscheiden dabei klar zwischen Vor- und Rechenzeichen.
- lösen Gleichungen der Form a + x = b, x − a = b und a − x = b, wie in der Grundschule angebahnt, durch systematisches Probieren oder durch Bildung der jeweiligen Umkehraufgabe.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ- und Assoziativgesetz ergeben; sie verwenden dabei auch, dass jede Differenz als Summe aufgefasst werden kann.
- erkennen die Struktur von Termen, die durch Addition und Subtraktion ganzer Zahlen sowie durch Klammersetzung entstehen, gliedern solche Terme unter Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe und ermitteln deren Wert in fortlaufender, klar strukturierter Rechnung.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- multiplizieren und dividieren natürliche Zahlen automatisiert schriftlich, auch wenn Faktoren mehr als zwei Stellen haben bzw. Divisoren größer als zehn sind. Ihre Ergebnisse überprüfen sie durch Abschätzen der Größenordnung kritisch.
- faktorisieren natürliche Zahlen und ermitteln deren Primfaktorzerlegung, wobei sie sich der Eindeutigkeit dieser Zerlegung bewusst sind; beim Faktorisieren wenden sie auch Regeln für die Teilbarkeit durch 2, 3, 5 und 10 zielgerichtet an und argumentieren mit ihnen.
- erkennen, ob in einem realitätsnahen Kontext das Zählprinzip angewendet werden kann, und nutzen dieses sowie Baumdiagramme zur systematischen Bestimmung von Anzahlen.
- machen die Vorzeichenregeln für die Multiplikation und Division ganzer Zahlen altersgemäß plausibel und berechnen die Werte von Produkten und Quotienten ganzer Zahlen, bei angemessen gewählten Zahlen auch im Kopf.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ- und Assoziativgesetz ergeben.
- berechnen die Werte von Potenzen mit natürlichen Exponenten und ganzzahligen Basen, verwenden Zehnerpotenzen, um große natürliche Zahlen situationsangemessen darzustellen, und nutzen Potenzen auch in Sachzusammenhängen (z. B. zur Beschreibung von Phänomenen, denen ein wiederholtes Verdoppeln zugrunde liegt); sie verfügen über ein automatisiertes Wissen der Quadratzahlen bis 400.
- lösen Gleichungen der Form a ⋅ x = b, x : a = b und a : x = b, wie in der Grundschule angebahnt, durch systematisches Probieren oder durch Bildung der jeweiligen Umkehraufgabe.
Die Schülerinnen und Schüler ...
- erfassen Termstrukturen, die durch die Verbindung der Grundrechenarten bei ganzen Zahlen und durch Klammersetzung entstehen, und gliedern auf dieser Grundlage Terme unter Verwendung der entsprechenden Fachbegriffe.
- ermitteln in fortlaufender, klar strukturierter Rechnung die Werte von Termen, die durch die Verbindung der Grundrechenarten bei ganzen Zahlen und durch Klammersetzung entstehen; dabei wenden sie auch Regeln für die Reihenfolge der Rechenschritte (insbesondere „Punkt vor Strich“) an.
- erkennen und nutzen Rechenvorteile, die sich durch Anwenden von Kommutativ-, Assoziativ- und Distributivgesetz ergeben. Insbesondere stellen sie auf der Grundlage eines gewachsenen Abstraktionsvermögens anhand einfacher Beispiele dar, dass es sich bei einigen aus der Grundschule bekannten Kopfrechenstrategien um Anwendungen des Distributivgesetzes handelt.
- setzen bei der Lösung von Problemstellungen zu ganzen Zahlen insbesondere die Strategien Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten bewusst ein und reflektieren diese altersangemessen.
- lösen anwendungsbezogene Aufgaben unter Verwendung von ganzen Zahlen. Dabei dokumentieren sie den von ihnen gewählten Lösungsweg nachvollziehbar, präsentieren ihn in angemessener Form sowie unter Verwendung von Fachsprache und erläutern ihre Gedankengänge. Ihre Ergebnisse überprüfen sie kritisch im Sachzusammenhang und durch eine Überschlagsrechnung.
