Beim Spielen freundlich Kontakt aufnehmen
Beim Spielen freundlich Kontakt aufnehmen
Mit kurzen Gesprächsmodellen entdecken Kinder von 3 bis 4 Jahren, wie sie andere ansprechen und freundlich fragen können, ob sie mitspielen dürfen.
Was Kinder hier entdecken können
Einfache sprachliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme beim gemeinsamen Spielen verstehen und mit Unterstützung ausprobieren.
Vertraute Spielszenen zeigen, wie ein Kind freundlich Kontakt aufnimmt und fragt, ob es mitspielen darf. Erwachsene modellieren kurze Antworten und einen kleinen wechselseitigen Austausch. Eigene Worte, Vorschläge, Zustimmung oder Ablehnung sind freiwillig. Ausgewählte Modellantworten belegen keine unabhängige Gesprächsproduktion.
Begleitung und Entwicklungsbezug
Das Angebot richtet sich an Kinder von drei bis vier Jahren. Erwachsene begleiten das gemeinsame Entdecken; Lesen, Schreiben und verpflichtendes Nachsprechen werden nicht vorausgesetzt.
Standardszuordnung: Die deutschen Standards beschreiben das angestrebte Lernangebot. Internationale Bezüge sind, soweit zugeordnet, unterstützte Vorläuferangebote für Kinder von 3–4 Jahren und kein Nachweis vollständiger Kindergartenkompetenz. Fragen und Medien werden separat erstellt.
Zugehörige Standards
Sprachlichen Kontakt aufnehmen
Das Kind kann: Vertraute Begrüßungen, Verabschiedungen und einfache Möglichkeiten der Kontaktaufnahme verstehen und situationsgerecht verwenden.
Passende Übungen: „Hallo und Tschüss“, „Wir begrüßen uns“, „Was sagst du zur Begrüßung?“
Sprache für das gemeinsame Spielen nutzen
Das Kind kann: Beim Spielen einfache Vorschläge machen, Zustimmung oder Ablehnung ausdrücken und sprachliche Unterstützung zum Lösen alltäglicher Konflikte nutzen.
Passende Übungen: „Wir spielen zusammen“, „Darf ich mitspielen?“, „Stopp, das möchte ich nicht“.
An gemeinsamen Gesprächen teilnehmen
Common-Core-Bezug (Kindergarten): Mit unterschiedlichen Gesprächspartnern, Gleichaltrigen und Erwachsenen an Gesprächen über Kindergartenthemen und Texte in kleinen und größeren Gruppen teilnehmen. Dazu gehören vereinbarte Gesprächsregeln und mehrere aufeinanderfolgende Gesprächsbeiträge.
Für Mini-Kinder (3–4 Jahre) – Schlaumik-Anregung: In einer kurzen, vertrauten Gesprächssituation zuhören, mit Zeigen oder Worten reagieren und mit Unterstützung abwechselnd an die Reihe kommen.
Spielerische Beispielangebote:
- Beim Betrachten eines Bildes abwechselnd etwas zeigen oder benennen.
- Im Spiel eine kurze Frage einer erwachsenen Person aufgreifen.
Einordnung: Gesprächsbeiträge dürfen unterstützt und nonverbal sein; freie Äußerungen werden nicht als exakt vorgegebene Antworten bewertet.
Quelle: CCSS.ELA-LITERACY.SL.K.1